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	<title>NEUROLOGIE Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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	<title>NEUROLOGIE Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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		<title>Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 07:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KRANKHEITSBILDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema. Was sind die Ursachen dafür und wie kann ich es von Narkolepsie abgrenzen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/">Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wenn einem das Gehirn Streiche spielt &#8211; </strong></h1>
<h3><strong>Ein Kurzartikel über besondere und sonderbare, seltene neuropsychologische Syndrome </strong></h3>
<p>Nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung kann es neben häufigen Folgen wie beispielsweise einer Halbseitenlähmung, einem Gesichtsfeldausfall oder kognitiven Störungen auch zu eher bizarren und merkwürdigen Defiziten kommen.</p>
<p>Im Roman „Echo der Erinnerung“ von Richard Powers wird ein Mann beschrieben, der nach einem Autounfall davon überzeugt ist, dass seine Schwester durch eine identisch aussehende Doppelgängerin ausgetauscht wurde. Ein solches Verhalten wurde erstmals 1923 von dem französischen Psychiater Jean-Marie Joseph Capgras beschrieben und wird daher auch als „Capgras-Sydrom“ bezeichnet. Außer nach einer Hirnschädigung, kann diese Störung auch im Rahmen einer Psychose, einem Delir oder einer Demenz auftreten.</p>
<p>Eine dem Capgras-Syndrom ähnliche Störung ist das sogenannte „Fregoli-Syndrom“ (benannt nach dem Verwandlungskünstler Leopoldo Fregoli). Auch dieses Syndrom kann nach Hirnverletzung, bei neurologischen Erkrankungen wie beispielsweise der Parkinsonerkrankung oder auch im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung auftreten. Dabei glauben die betroffenen Patienten, dass sich Menschen aus ihrem Umfeld optisch verändert haben und sich als eine andere Person ausgeben. Betroffene, die sich zur Behandlung in einem Krankenhaus aufhalten sind beispielsweise davon überzeugt, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt eigentlich ein Familienmitglied ist.</p>
<p>Das „Alien-Hand-Syndrom“ ist eine weitere, seltene <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologisch">neurologische</a> Erkrankung, bei der sich eine von beiden Händen der willkürlichen Steuerung entzieht und <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Autonom">autonome</a> und unkontrollierbare Bewegungen ausführt. Das bizarr anmutende Störungsbild kommt bei Menschen vor, bei denen die Nervenfasern, die die rechte und linke Hirnhälfte verbinden, durchtrennt wurden. Hierdurch wird das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften gestört, so als ob zwei verschiedene „Willen“ in einer Person vorhanden wären. Als Entdecker dieser Erkrankung gilt der deutsche <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologe">Neurologe</a> Kurt Goldstein, der das Syndrom Anfang des 20. Jahrhunderts als erster beschrieben hat. Patienten mit einem „Alien-Hand-Syndrom“ zeigen oft merkwürdige Verhaltensweisen. Es kann beispielsweise passieren, dass beim An- oder Auskleiden eine Hand die Hose an- oder ausziehen möchte, während die andere Hand genau das Gegenteil macht. Darüber hinaus haben die Patienten oft das Gefühl, dass die betroffene Hand gar nicht zu ihrem Körper gehört.</p>
<p>Das „Anton-Syndrom“ ist eine Störung im Rahmen einer kortikalen Blindheit (z.B. nach beidseitigen Läsionen der Sehrinde), bei der die Betroffenen den Verlust des Sehens nicht wahrnehmen und die Störung verleugnen. Diese fehlende Krankheitseinsicht wird als visuelle Anosognosie bezeichnet. Die Betroffenen handeln so, als ob sie sehen könnten, indem sie sich beispielsweise Ereignisse und Erinnerungen ausdenken oder mit nicht vorhandenen Personen sprechen, da sie der Meinung sind, dass sich diese mit ihnen in einem Raum befinden.</p>
<p>Das „Fremdsprachen-Akzent-Syndrom“ ist eine weitere, seltene neurologische Störung, bei der sich die Aussprache einer Person plötzlich so verändert, dass sie wie ein fremdsprachiger Akzent klingt (z.B. amerikanisch oder französisch). Diese Veränderung der Sprachmelodie und des Sprachmusters entsteht meist nach Hirnverletzungen wie einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma und tritt vermutlich als Folge einer veränderten Koordination der Sprechmuskulatur auf.<span> </span></p>
<p>Natürlich sind diese Syndrome äußerst selten und kommen weitaus weniger häufig vor, als andere neuropsychologische Erkrankungen wie bspw. Funktionsbeeinträchtigungen nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata. Sollen Sie dennoch das Gefühl haben, eine neuro(-psychologische) Diagnostik zu benötigen, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.<br />
Ihren Termin können Sie einfach über Doctolib (https://www.doctolib.de/neurologie/muenchen/sabine-uez) oder per Telefon unter <span class="w8qArf FoJoyf"></span><span><span class="LrzXr zdqRlf kno-fv"><a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=neurozentrum+arabellapark+#" data-dtype="d3ph" data-local-attribute="d3ph" data-ved="2ahUKEwiGpLCW-YSQAxWug_0HHWsxEHgQkAgoAHoECDAQAg"><span aria-label="089 95006766 anrufen">089 95006766</span></a></span></span> buchen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsdefizit Syndom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-als-schlafraeuber-zusammenhaenge-zwischen-adhs-und-insomnien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesmüdigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema. Was sind die Ursachen dafür und wie kann ich es von Narkolepsie abgrenzen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-als-schlafraeuber-zusammenhaenge-zwischen-adhs-und-insomnien/">Das Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsdefizit Syndom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Das Aufmerksamkeits Defizit und Hyperaktivitätssyndrom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien (Schlafstörungen)</strong><strong> </strong></h1>
<h2>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema.</h2>
<p>Diese beiden Themen werden oft übersehen und zu wenig beachtet. Im Allgemeinen ist bekannt, dass ADHS Patienten:innen überhäufig unter Schlafstörungen leiden. 25-50% aller Erwachsenen AHDS Patienten leiden unter zu wenig Schlaf und Erholung.</p>
<p>Gründe hierfür können verschiedene sein: bekannt ist, dass es eine erhöhte Koinzidenz (also parallelem Auftreten) von ADHS und sogenannten primären Schlaferkrankungen vorhanden ist. Schlafprobleme können außerdem durch die ADHS Medikation verursacht werden oder durch das ADHS Syndrom und seine Symptome an sich. Wichtig ist, dass die Symptome ernstgenommen und Ursachen abgeklärt und ggf. behandelt werden.<br />
Die verminderte oder fragmentierte Schlafzeit kann dazu führen, dass die Betroffenen tagsüber müde sind, unkonzentriert und mit schlechter Stimmung. Die allgemeine physische Gesundheit leidet, in der Folge die Lebensqualität und die berufliche/schulische Performance.</p>
<p>Auch bei Kindern mit ADHS, Autismus oder bestimmten genetischen Syndromen beginnen die Symptome oft schon sehr früh. Die häufige Schlafunterbrechung kann hier die Gehirnstruktur und die Gehirnfunktion  beeinträchtigen und zu einer Dysbalance der Botenstoffe im Gehirn führen.</p>
<h2><strong>Ursachen für die Schlafprobleme:</strong></h2>
<ul>
<li>ADHS Betroffene haben häufig schlechteres Schlafverhalten, können Bettgehroutinen weniger gut einhalten und kommen schlecht zur Ruhe. Oft verhindert das bekannte Gedankenkreisen das Einschlafen am Abend.</li>
</ul>
<ul>
<li>Stimulanzien: Die gängige Medikation bei AHDS sind die sogenannten Stimulanzien. Diese Medikamente helfen oft sehr gut die ADHS Symptome zu vermindern, haben aber häufig Schlafprobleme zur Folge (durch zu hohe Wachheit am Abend).</li>
</ul>
<ul>
<li>Paralleles Auftreten von „Primären Schlaferkrankungen“
<ul>
<li>ADHS Patienten haben ein erhöhtes Risiko für schlafbezogene Atmungsstörungen wie das obstruktive Schlafapnoe Syndrom. Diese können bereits im Kindheitsalter auftreten und sind behandelbar. Wenn von starkem Schnarchen berichtet wird oder Probleme im HNO Bereich bestehen, ist eine Abklärung unbedingt erforderlich!</li>
<li>44% der ADHS Patienten haben ein sogenanntes Restless Legs Syndrom oder RLS ähnliche Symptome. Dies kann die Schlafqualität deutlich beeinträchtigen, wäre aber gut behandelbar!</li>
<li>Beim sogenannten „Delayed sleep phase Syndrom“ treten Störungen des Tag Nacht Rhythmus auf- insbesondere gehen diese Personen &gt;2h später in Bett als „Normal“ und stehen dafür auch später auf. Hier gibt es auch eine gehäufte Assoziation zu ADHS, insbesondere ist hier auch ein Zusammenhang auf bestimmten Genen nachgewiesen worden. Die ADHS Symptome können die Schlafproblematik noch zusätzlich verschärfen. Allgemein leiden 66% der erwachsenen ADHS Patienten unter zu spätem Bettgehen und überhäufigem Nachterwachen im Vergleich zu 6-50% in der allgemeinen Bevölkerung.<strong> </strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2><strong>Übermässige Tagsmüdigkeit- ADHS oder NARKOLEPSIE?</strong></h2>
<p>Besonders interessant ist die Abgrenzung bzw. Überlappung zur sogenannten Narkolepsie. Dies ist eine neurologische Erkrankung bei der die Betroffenen unter einem übermässigen Bedürfnis an Schlaf am Tag leiden und unter plötzlichem Einschlafen sowie sog. Schlafdissoziationen (Schlaflähmungen, Hypnagoge Halluzinationen und sog „Kataplexien“, einem plötzlichen Verlust des Muskeltonus, ausgelöst durch bestimmte Emotionen).</p>
<p>Erwachsene mit Narkolepsien haben ein doppelt so hohes Risiko eine ADHS Diagnose in der Kindheit erhalten zu haben. Die Hyperaktivität /Impulsivität kann bei Kindern auch ein Mechanismus sein, eine Fatigue zu kompensieren. Der Zusammenhang zwischen ADHS und Narkolepsie ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet aber, dass die übermässige Tagesmüdigkeit bei Narkolepsiepatienten die Ursache ist für Unaufmerksamkeit, schlechte Exekutivfunktionen und Impulsivität. Die Symptomüberlappung kann zu Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen diesen beiden Störungsbildern führen. Aber auch Ähnlichkeiten in der Pathophysiologie können zur Symptomüberlappung führen. Ebenso wird auch ein genetischer Zusammenhang zwischen der Narkolepsie Typ 2 und AHDS vermutet.</p>
<p><strong>Wichtig ist: </strong>all diese Symptome sollten ausführlich untersucht und eingeordnet werden. Schlafprobleme können ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. Bei leichten Beschwerden reicht oft der Gang zum Hausarzt aus, bei deutlicher Beeinträchtigung und langanhaltenden Beschwerden sollten sie den entsprechenden Facharzt aufsuchen!</p>
<p>Sowohl das AHDS Syndrom sollte vom Facharzt diagnostiziert werden als auch die Schlafstörungen genauer eingeordnet. Neben dem ausführlichen Gespräch und testpsychologischen Verfahren sind auch oft körperliche Untersuchungen wie EEG und Messungen des Nachtschlafes notwendig. Manchmal ist auch der Gang in ein Schlaflabor notwendig.  Je nach herausgefundener Ursache sollten z.B. verhaltenstherapeutische, medikamentösen oder weitere Maßnahmen eingeleitet werden.</p>
<p>Im Neurozentrum Arabellapark bieten wir sowohl eine kompetente ADHS Diagnostik an (Dr. Uez, Dr. Röver, Dr .Seiler, Dr. Macias) als auch die schlafmedizinische Einordnung (Herr Professor Young). Zögern sie nicht, sich bei Problemen einen Termin bei einem unserer Experten zu vereinbaren!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 10:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson sind signifikant und haben weitreichende Konsequenzen für die Behandlung und das Management dieser Erkrankungen. Doch wie genau äußern sich die Unterschiede? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/">Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><u>Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</u></strong></h2>
<p>Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen sind weit verbreitete neurodegenerative Erkrankungen, die das Leben von Millionen Menschen weltweit beeinflussen. Bei der Betrachtung dieser Krankheiten fällt zunehmend auf, dass das Geschlecht eine wichtige Rolle bei der Entwicklung, dem Verlauf und den Symptomen spielt. In diesem Beitrag werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson genauer untersucht und erläutert, warum diese Erkenntnisse für die klinische Praxis entscheidend sind.</p>
<p><strong><u>Alzheimer-Krankheit: Geschlechtsspezifische Unterschiede</u></strong></p>
<p>Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und betrifft insbesondere Frauen. Studien zeigen, dass etwa zwei Drittel der Alzheimer-Patienten Frauen sind, was auf das signifikant höhere Risiko von Frauen hindeutet. Ein möglicher Faktor für diesen Unterschied könnte mit hormonellen Veränderungen, insbesondere dem Rückgang von Östrogen nach der Menopause, zusammenhängen, der das Risiko für Alzheimer bei Frauen erhöhen könnte.</p>
<ol>
<li>Kognitiver Abbau</li>
</ol>
<p>Frauen neigen dazu, einen stärkeren kognitiven Abbau zu erleben als Männer, auch wenn beide Geschlechter im gleichen Krankheitsstadium sind. Besonders betroffen sind das verbale Gedächtnis, das episodische Gedächtnis und die visuospatialen Fähigkeiten. Studien haben gezeigt, dass Frauen in diesen Bereichen schlechter abschneiden als Männer, was zu einer schnelleren Verschlechterung ihrer kognitiven Funktionen führen kann.</p>
<ol start="2">
<li>Krankheitsverlauf und Outcome</li>
</ol>
<p>Frauen mit Alzheimer zeigen eine längere Lebensdauer, obwohl sie oft schwerere Behinderungen haben. Männer hingegen weisen eine höhere Komorbidität und Sterblichkeitsrate auf. Frauen erreichen jedoch schneller einen teilweisen Verlust der Autonomie, was bedeutet, dass sie in einem früheren Stadium auf Pflege angewiesen sind. Ein weiterer bemerkenswerter Unterschied ist, dass Frauen oft schwerwiegendere neuropsychiatrische Symptome wie Anosognosie (Fehlwahrnehmung des eigenen Krankheitszustands) und Disinhibition (impulsive oder unangemessene Handlungen) zeigen. Männer sind wiederum häufiger von Depressionen betroffen.</p>
<ol start="3">
<li>Neuropsychiatrische Symptome</li>
</ol>
<p>Die neuropsychiatrischen Symptome bei Alzheimer unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern. Frauen zeigen häufig schwerere Ausprägungen von Anosognosie und Disinhibition, während Männer mit Alzheimer eine höhere Prävalenz von Major Depression aufweisen. Diese Unterschiede sind klinisch relevant, da sie unterschiedliche therapeutische Ansätze erfordern, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Parkinson-Krankheit: Geschlechtsspezifische Unterschiede</u></strong></p>
<p>Parkinson ist eine weit verbreitete neurodegenerative Erkrankung, die in der Regel Männer betrifft. Männer erkranken auch häufiger und früher an Parkinson als Frauen, was auf genetische oder hormonelle Unterschiede hinweisen könnte.</p>
<ol>
<li>Motorische Symptome</li>
</ol>
<p>Ein auffälliger Unterschied bei Parkinson ist die Art der motorischen Symptome zwischen den Geschlechtern. Frauen entwickeln häufiger ein tremordominantes Parkinson (d.h., Zittern ist das Hauptsymptom), während Männer eher eine rigide Form der Erkrankung zeigen, bei der Steifheit und langsame Bewegungen im Vordergrund stehen. Darüber hinaus reagieren Frauen in der Regel besser auf tiefen Hirnstimulationen, was ihre Lebensqualität erheblich verbessern kann. Frauen haben auch häufiger Dyskinesien, unwillkürliche Bewegungen, vor allem bei längerem Krankheitsverlauf.</p>
<ol start="2">
<li>Kognitive und Verhaltenssymptome</li>
</ol>
<p>Frauen mit Parkinson schneiden in kognitiven Tests besser ab als Männer, insbesondere in verbalen Gedächtnisaufgaben. Dennoch haben Frauen eine höhere Prävalenz von Depressionen und berichten häufiger über Schmerzen. Diese Unterschiede sind von Bedeutung, da sie den therapeutischen Ansatz beeinflussen könnten, insbesondere bei der Behandlung von Depressionen und schmerzhaften Symptomen. Männer mit Parkinson hingegen weisen höhere Homocysteinwerte auf, was ein potenzieller Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen sein könnte.</p>
<ol start="3">
<li>Neuropsychiatrische Profile</li>
</ol>
<p>Ein wichtiger Unterschied bei Parkinson-Demenz (PDD), der späteren Phase der Parkinson-Krankheit, ist, dass diese Patienten eine höhere Prävalenz von Major Depression zeigen als Alzheimer-Patienten. Auf der anderen Seite zeigen Alzheimer-Patienten oft schwerwiegendere Anosognosie und Disinhibition. Halluzinationen treten bei Parkinson-Patienten häufiger und in stärkerer Ausprägung auf, während bei Alzheimer-Patienten Symptome wie Agitation, Reizbarkeit und Apathie dominieren.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson sind signifikant und haben weitreichende Konsequenzen für die Behandlung und das Management dieser Erkrankungen. Frauen sind häufiger von Alzheimer betroffen und zeigen stärkeren kognitiven Abbau und schwerwiegendere neuropsychiatrische Symptome. Bei Parkinson zeigen Frauen eine höhere Prävalenz von tremordominanten Formen und Dyskinesien, während Männer häufig früher erkranken und stärkere motorische Symptome wie Steifheit haben. Ein besseres Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend, um individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/">Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/auswirkungen-weiblicher-hormone-auf-neurologische-und-psychische-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 10:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Frau ist von hormonellen Schwankungen betroffen. Doch wie wirken sich diese auf Krankheiten wie Migräne, das Schlaganfallrisiko oder ADHS Symptome aus? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/auswirkungen-weiblicher-hormone-auf-neurologische-und-psychische-erkrankungen/">Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</strong></h1>
<p>Das Leben von Frauen ist durch viele hormonelle Schwankungen geprägt – sei es durch den monatlichen Menstruationszyklus oder durch verschiedene Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Menopause. Viele Frauen berichten, dass ihre Beschwerden eng mit dem Zyklus oder der jeweiligen Lebensphase zusammenhängen.<br />
Zu den betroffenen Erkrankungen gehören Migräne, Multiple Sklerose, Depressionen und auch ADHS. Einige hormonelle Phasen, wie die Schwangerschaft, können bei bestimmten Erkrankungen, wie z.B. Multiple Sklerose, sogar schützend wirken, während in anderen Phasen, wie nach der Schwangerschaft oder in der prämenstruellen Zeit, die Beschwerden verstärkt auftreten.</p>
<p>Ursache für diese Schwankungen sind vor allem die Hormone Östrogen und Progesteron, deren Spiegel im Laufe des Zyklus und des Lebens schwanken. Diese Hormone wirken direkt auf das zentrale Nervensystem und können die Sensitivität von Neurotransmittern beeinflussen, was zu einem Ungleichgewicht und letztlich zu Symptomen führen kann.</p>
<p><strong>Migräne, die Pille und das Schlaganfallrisiko</strong></p>
<p>Ein bekanntes Beispiel für die Auswirkungen hormoneller Schwankungen ist Migräne. Die prämenstruelle Phase ist häufig mit einer Verschlechterung von Migräne verbunden. Man unterscheidet hier zwischen menstrueller Migräne, die ausschließlich um die Menstruation auftritt, und menstruationsassoziierter Migräne, die auch an anderen Tagen des Zyklus auftritt.<br />
Viele Frauen nutzen hormonelle Verhütungsmethoden wie die Pille oder den Verhütungsring, da diese oft menstruationsbedingte Beschwerden lindern.</p>
<p>Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Kombination von Migräne und hormoneller Verhütung das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Das allgemeine Schlaganfallrisiko liegt bei etwa 2,5 pro 100.000 Menschen. Bei Migräne ohne Aura (und ohne hormonelle Verhütung) steigt das Risiko auf 4,0 pro 100.000, während es bei Migräne mit Aura auf 5,9 pro 100.000 ansteigt. Besonders gefährlich wird es, wenn Migräne mit Aura in Kombination mit der Einnahme einer hormonellen Kombinationspille auftritt, da das Schlaganfallrisiko in diesem Fall auf 36,9 % ansteigt.<br />
Bei Migräne mit Aura sind deshalb hormonelle Kombinationspräparate nicht empfehlenswert. Liegen zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Nikotin, Diabetes oder Übergewicht vor, wird ebenfalls von hormoneller Verhütung abgeraten. Bei Migräne ohne Aura und ohne weitere Risikofaktoren kann die Pille jedoch unter ärztlicher Beratung weiterhin eingesetzt werden.</p>
<p>Migräne sollte je nach Häufigkeit und Schwere mit geeigneten Mitteln behandelt werden, wie z.B. Betablockern, CGRP-Antikörpern oder Botulinumtoxin. Topiramat wird jedoch wegen möglicher Risiken für eine Schwangerschaft bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht zur Migräneprophylaxe eingesetzt.</p>
<p><strong>ADHS und der hormonelle Zyklus</strong></p>
<p>Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS) kann stark vom Menstruationszyklus beeinflusst werden. Viele Patientinnen berichten, dass sich ihre Symptome, wie Konzentrationsschwierigkeiten, Ablenkbarkeit oder starke Stimmungsschwankungen, in der prämenstruellen Phase verschlimmern. Manche Frauen stellen auch fest, dass ihre Stimulanzientherapie in dieser Phase weniger wirksam ist.</p>
<p>In solchen Fällen kann eine Anpassung der Medikation, etwa durch eine höhere Dosierung während der prämenstruellen Phase, hilfreich sein. Auch eine zusätzliche Hormontherapie oder pflanzliche Präparate wie Mönchspfeffer können unterstützend wirken. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation helfen vielen Frauen, den Stress zu reduzieren und das emotionale Wohlbefinden zu steigern. Eine ausgewogene Ernährung, die Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B6 umfasst, sowie regelmäßige Bewegung können ebenfalls die Symptome lindern. Ebenso wichtig ist eine gute Schlafhygiene, da ausreichend Schlaf und eine regelmäßige Schlafroutine helfen, sowohl emotionale als auch körperliche Beschwerden zu reduzieren.</p>
<p>Es ist oft sinnvoll, neben der neurologischen oder psychiatrischen Behandlung auch die Frauenärztin oder den Frauenarzt einzubeziehen, um die beste Betreuung während der verschiedenen Lebensphasen zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Frauen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden, sollten ihre Beschwerden im Gespräch mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin gezielt ansprechen. Eine individuell abgestimmte Therapie kann helfen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.</p>
<p>Wenn Sie unter einer der genannten Erkrankungen leiden und Unterstützung suchen, können Sie einen Termin unter 089/95006766 oder über <a href="http://www.jameda.de/">www.jameda.de/</a> buchen.</p>
<p>Dr. Sabine Uez<br />
Dr. Claudia Seiler</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/auswirkungen-weiblicher-hormone-auf-neurologische-und-psychische-erkrankungen/">Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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		<title>AD(H)S am Arbeitsplatz &#8211; Beeinträchtigung oder Bereicherung?</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-am-arbeitsplatz-beeintraechtigung-oder-bereicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 10:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[ADS]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Nachteil]]></category>
		<category><![CDATA[Spontan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AD(H)S wird am Arbeitsplatz häufig als Last empfunden. Doch bringt AD(H)S viele Vorteile, die oft nicht genutzt werden. Kleine Anpassungen im Berufskontext können schon zu großen Verbesserungen führen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) in der Arbeitswelt</strong></h2>
<h4>Durch die bessere Verfügbarkeit von ADHS Diagnostik und die höhere mediale Aufmerksamkeit, trifft das Thema „Umgang von Mitarbeiter:innen mit ADHS“ immer mehr Firmen. Unternehmer stehen vor der Aufgabe, wie sie ADHS- Mitarbeiter:innen bestmöglich bei ihren Symptomen unterstützen und eine geeignete Umgebung schaffen, damit diese ihr hohes Potential besser entfalten können.</h4>
<p>Neben Medikamenten, die als hilfreiche Unterstützung für die Person selbst dienen können, können je nach Unterform bzw. der Hauptsymptom des AHDS (Unaufmerksamer oder hyperaktiver Typus) verschiedene Strategien sinnvoll sein.</p>
<p><strong>Spezifische Symptome fordern spezifische Strategien: </strong></p>
<ol>
<li>Aufmerksamkeitsregulation</li>
</ol>
<p>Das Hauptsymptom von ADHS besteht hauptsächlich in der Aufmerksamkeitsregulation. Betroffene Personen haben Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit auf monotone oder organisatorisch anspruchsvolle Aufgaben zu richten. Problematisch wird dies, wenn Aufgaben uninteressant oder routinemäßig werden. Personen mit ADHS lassen sich leicht ablenken und verlieren schnell das Interesse an der Tätigkeit.</p>
<p>Hier könnten (je nach Beruf) z.B. Maßnahmen helfen, die den Betroffenen von äußeren Reizen abschirmen. Um die Ablenkbarkeit durch Geräusche zu vermeiden, kann so beispielsweise auf Noise Cancelling Kopfhörer oder auch das Musikhören eine geeignete Maßnahme sein. Je nach Verfügbarkeit wäre zudem auch ein eigener, abgeschirmter Arbeitsplatz von Vorteil. Des Weiteren kann das Smartphone auch eine erhöhte Ablenkbarkeit provozieren. Oftmals ist auch das Homeoffice keine geeignete Arbeitsform für Personen mit ADHS, da hier eine noch größere Verfügbarkeit von Ablenkung vorhanden ist. Dies kann aber interindividuell unterschiedlich sein.</p>
<ol start="2">
<li>Hyperaktivität</li>
</ol>
<p>Zudem besteht bei vielen Personen mit ADHS eine innerliche Rastlosigkeit, die sich auch in erhöhter Unruhe und in einem konstanten Bedürfnis nach Bewegung äußert. Im Beruf kann dies zu einigen aufgabenbezogenen, aber auch sozialen Schwierigkeiten führen.</p>
<p>Monotone Arbeiten und Tätigkeiten sollten je nach Möglichkeit vermeiden werden. Einen Arbeitsplatz der eine gewisse Bewegungsfreiheit wie etwa durch „Walking Pads“ oder höhenverstellbare Schreibtische bietet, führen oft zu Linderung der Rastlosigkeit.</p>
<ol start="3">
<li>Impulsivität</li>
</ol>
<p>Auch die erhöhte Impulsivität kann im Berufsalltag zu einigen Problematiken führen. So treffen diese Personen möglicherweise unüberlegte, folgenreiche Entscheidungen, können sich in sozialen Settings schlecht regulieren oder anpassen oder haben zwischenmenschliche Konflikte mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten. Durch klare Kommunikation, regelmäßiges Feedback, Training der Selbstreflektion oder der emotionalen Intelligenz kann dem effektiv entgegengewirkt werden. Auch „Ruhezonen“ oder feste Pausenzeiten können zur emotionalen Distanzierung im beruflichen Kontext sinnvoll sein.<u></u></p>
<p><strong>AD(H)S in Führungsrollen</strong></p>
<p>Oftmals sind ADHS Patienten besonders ehrgeizig, interessiert und besitzen die Fähigkeit sich in für sie interessante Aufgaben sehr intensiv einzuarbeiten. Hierbei kommen Sie in einen sog „Hyperfokus“ und können in dieser Zeit besonders interessiert, lange und intensiv an einer Thematik arbeiten. Die unkonventionelle Denkweise kann in kreativen oder unternehmerischen Kontexten besonders wertvoll sein. Personen mit ADHS sind dementsprechend oft in der Lage, neue Perspektiven zu entwickeln und innovative Lösungen zu finden. Das assoziative Denken ermöglicht es ihnen, kreative Ansätze zu verfolgen, die anderen möglicherweise nicht in den Sinn kommen. Oft findet sich daher ein hoher Anteil an ADHS Betroffenen in Führungspositionen.</p>
<p>In der Rolle als Führungskraft hängt der Erfolg von Personen mit ADHS von ihrer Fähigkeit ab, ihre Impulsivität zu kontrollieren, feste strukturierte Abläufe zu implementieren und ein gutes Teamumfeld zu schaffen. Problematisch kann vor allem impulsives Verhalten in Bezug auf Mitarbeiter:innen sein. Hierbei sollte sich die Person Unterstützung suchen, wenn es zu Problemen mit dem Arbeitsklima gekommen ist.</p>
<p>Personen mit ADHS benötigen oft Unterstützung bei Routineaufgaben, die sie nicht gut allein bewältigen können. Die Personen sollten darauf achten, nicht in einen Überlastungszustand zu kommen. Ein gut organisiertes Sekretariat, regelmäßiges Feedback, ggf. Unterstützung durch ein Coaching und organisierte Arbeitsabläufe können helfen, Überforderungen zu vermeiden.</p>
<p>Ein weiteres, ausgeprägtes Symptom ist das Prokrastinieren von Aufgaben. Durch das Aufschieben von Aufgaben entsteht ein immer größerer Druck, der oft dazu führt, dass Aufgaben schnell, oberflächlich und nicht detailliert genug bearbeitet werden. Das systematische Erarbeiten von Kalendersystemen, Aufgabenlisten und das Setzen von Deadlines kann hierbei Unterstützung bieten.</p>
<p><strong>ADHS am Arbeitsplatz – eine Bereicherung? </strong></p>
<p>Personen mit ADHS sollten in ihren Stärken und Potentialen unterstützt werden, damit ein reibungsloser Ablauf in Teams und Unternehmen stattfinden kann. Zwar kann nicht gewährleistet werden, dass sie nur die für sie optimalen Aufgaben bearbeiten dürfen, jedoch führen suboptimale Aufgaben zu vielfältigen Schwierigkeiten im Arbeitsablauf und der Arbeitszufriedenheit. So hat es wenig Nutzen, Personen mit ADHS nur Routine- oder organisatorische Aufgaben zuzuteilen.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein flexibles und stärkenorientiertes Arbeitsumfeld einen großen Nutzen aus der Kreativität und Spontanität von Personen mit ADHS ziehen kann – so ist ADHS dementsprechend nicht immer eine Belastung, sondern durchaus auch eine Bereicherung.</p>
<p><em>Sollten sie vermuten, dass sie selbst unter ADHS leiden und Diagnostik oder Beratung in Bezug auf dadurch entstandene private oder berufliche Themen benötigen, vereinbaren sie sich gerne einen Termin unter 089/965006766 oder unter <a href="http://www.jameda.de/">www.jameda.de/</a></em></p>
<p><em>Dr. Sabine Uez, Dr. J. Röver, Dr. Claudia Seiler,  Dr. N. Marcias (Ärztliche Diagnostik)</em></p>
<p><em>Oder N. Xynos, MSc Psychologin ( ADHS- Coaching oder Behandlung mit Neurofeedback).</em></p>
<p><em>Wenn sie in Ihrem Unternehmen mithilfe eines Vortrages oder Coachings mehr erfahren wollen über ADHS und Strategien für Ihre Mitarbeiter schreiben Sie uns gerne eine email an: </em><a href="mailto:info@neurozentrum-arabellapark.de"><em>info@neurozentrum-arabellapark.de</em></a></p>
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		<title>Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-der-feind-des-alltags-nichtmedikamentoese-behandlungsoptionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 12:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Aura]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfweh]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurofeedback]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Triptane und Ibuprofen: Das am häufigsten gewählte Mittel um gegen Migräne vorzugehen. Doch auch Behandlungen ohne Medikamente sind sehr wirksam.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-der-feind-des-alltags-nichtmedikamentoese-behandlungsoptionen/">Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><u>Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</u></h2>
<p>Nicole Xynos, MSc (Psychologie)</p>
<p>Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, deren genaue Ursachen noch nicht vollständig verstanden sind. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, biologischen und umweltbedingten Faktoren zur Entstehung von Migräne beiträgt. Aber wie entstehen diese Schmerzen?</p>
<p>Migräne steht mit einer starken neuronalen Aktivität und den Blutgefäßen im Gehirn in Verbindung. Eine Übererregbarkeit der Nervenzellen kann eine Reihe von Veränderungen auslösen, die zu einer Entzündung der Blutgefäße und somit zu Schmerzen führen. Zusätzlich gibt es zahlreiche Triggerfaktoren, die Migräneattacken auslösen können. Dazu zählen Stress, hormonelle Veränderungen wie während der Menstruation, bestimmte Nahrungsmittel oder Schlafstörungen. Auch Umweltfaktoren, wie Lärm, grelles Licht oder bestimmte Gerüche, können Migräneanfälle hervorrufen. Veränderungen in der Konzentration von Neurotransmittern, insbesondere Serotonin, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, da Serotonin die Schmerzregulation im Gehirn beeinflusst.</p>
<p>Bei Migräne gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: Akutbehandlung und Prophylaxe.</p>
<p><strong>Akutbehandlung</strong>: Diese zielt darauf ab, die Symptome während einer Migräneattacke zu lindern. Zu den Optionen gehören:</p>
<ol>
<li>Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen;  Paracetamol; Kombinationspräparate (z.B. mit Koffein))</li>
<li>Triptane (Spezifische Medikamente wie Sumatriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan, die gezielt gegen Migräneschmerzen wirken), Lasmiditan oder die sogenannten Gepante</li>
<li>Transkutane Stimulation des N.Trigeminus (ein kleines Gerät, welches auf die Stirn geklebt wird)</li>
</ol>
<p><strong>Prophylaxe</strong>: Diese zielt darauf ab, die Häufigkeit und Schwere der Migräneattacken zu reduzieren. Möglichkeiten sind:</p>
<ol>
<li>Medikamentöse Therapie: in Tablettenform (z.B. Betablocker, Antidepressiva etc.), Antikörpertherapie (z.B. CGRP Antikörper) und Injektion von Botulinumtoxin bei chronischer Migräne. Wenn Sie mehr zur medikamentösen Therapie lesen wollen, öffnen sie den Blogbeitrag von Herrn Professor Ochs (https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-und-migraeneprophylaxe/)</li>
<li>Lebensstilfaktoren: Ausdauersport, Entspannungsverfahren, die richtige Ernährung und regelmäßiger Schlaf</li>
<li>Neurofeedback, transkutane Stimulation des N.Trigeminus</li>
</ol>
<h3><u>Durch bewusste Selbstregulation Migräne verhindern</u></h3>
<p>Neurofeedback hat sich als vielversprechende Methode zur Behandlung von Migräne erwiesen. Hier erlernt man zu Beginn unbewusst und dann auch aktiv, sich selbst in einen Entspannungszustand zu versetzen, der eine Migräneattacke akut lindern und in weiterer Folge verhindern kann. Sobald man geübter ist, funktioniert die Selbstregulation und Selbstoptimierung von ganz allein – eine entspannte neuronale Aktivität wird in das eigene Hirnmuster integriert.</p>
<p>Vorteile von Neurofeedback bei Migräne:</p>
<ol>
<li>Reduzierung der Migränefrequenz: Studien haben gezeigt, dass Neurofeedback die Häufigkeit von Migräneattacken bei einigen Patienten verringern kann.</li>
<li>Verbesserung der Schmerzbewältigung: Durch die Schulung der Selbstregulation der Gehirnaktivität können Betroffene besser mit Schmerz umgehen und auch die Intensität der Migräneattacken reduzieren.</li>
<li>Geringe Nebenwirkungen: Im Vergleich zu medikamentösen Behandlungen hat Neurofeedback in der Regel weniger Nebenwirkungen, was es zu einer attraktiven Option für viele Patienten macht.</li>
<li>Langfristige Effekte: Einige Studien zeigen, dass die positiven Effekte von Neurofeedback auch nach Abschluss der Behandlung anhalten können.</li>
</ol>
<h3><u>Die richtige Ernährung</u></h3>
<p>Die Ernährung kann einen signifikanten Einfluss auf die Migräneanfälligkeit haben. Es gibt keine spezielle &#8220;Ernährungsform&#8221;, die für alle Migränepatienten geeignet ist, aber einige allgemeine Empfehlungen und Strategien können helfen, Migräneattacken zu reduzieren. Es ist wichtig, dass Migränepatienten individuell herausfinden, welche Nahrungsmittel für sie problematisch sind. Ein Ernährungstagebuch kann hierbei helfen.</p>
<ul>
<li>Regelmäßige Mahlzeiten: Essen Sie regelmäßig und vermeiden Sie lange Essenspausen, um Blutzuckerschwankungen zu verhindern, die Migräne auslösen können.</li>
<li>Trigger – Lebensmittel: Führen Sie ein Ernährungstagebuch, um potenzielle Nahrungsmittel-Trigger zu identifizieren.</li>
<li>Entzündungshemmende Ernährung: Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunde Fette (wie Olivenöl) und mageres Protein (z.B. Fisch) ist, kann entzündungshemmende Eigenschaften haben und die allgemeine Gesundheit fördern.</li>
<li>Starke Blutzuckerschwankungen können Migräne begünstigen. Jeder reagiert anders auf Lebensmittel- sie können durch Messung des BZ Spiegels (z.B. via eine App) herausfinden, auf welche Lebensmittel sie besonders stark reagieren und dann diese Lebensmittel meiden.</li>
<li>Probiotika: Lebensmittel, die reich an Probiotika sind, wie Joghurt oder fermentierte Produkte, könnten positiv auf das Mikrobiom und damit auch auf das Migränemanagement wirken.</li>
</ul>
<p>Abschließend lässt sich sagen, dass Migräne eine komplexe und belastende Erkrankung ist, die nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen kann, sondern auch eine Vielzahl von individuellen Faktoren und Triggern umfasst. Es ist entscheidend, dass Migränepatienten gemeinsam mit ihren Ärzten einen personalisierten Behandlungsplan entwickeln, um die Häufigkeit und Intensität der Attacken zu reduzieren. Ein besseres Verständnis der eigenen Auslöser und eine proaktive Herangehensweise können dazu beitragen, die Lebensqualität erheblich zu verbessern und den Alltag mit Migräne besser zu bewältigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-der-feind-des-alltags-nichtmedikamentoese-behandlungsoptionen/">Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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		<title>Guter Schlaf als Vorbeugung von neurologischen Erkrankungen!</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/schlaf-zur-vorbeugung-neurologischer-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 19:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Parkinson]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlafstörungen und klinische Schlafprobleme sind bei kognitiven Beeinträchtigungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, frontotemporaler Demenz und Parkinson weit verbreitet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/schlaf-zur-vorbeugung-neurologischer-erkrankungen/">Guter Schlaf als Vorbeugung von neurologischen Erkrankungen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2><strong><u>Wie wichtig ist Schlaf: eine neurologische Perspektive:</u></strong></h2>
<h4>N.Xynos, M.Sc. Psychologie</h4>
<p>Schlafstörungen und klinische Schlafprobleme sind bei kognitiven Beeinträchtigungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, frontotemporaler Demenz und Parkinson weit verbreitet (Keil et al., 2023; Weiß, 2021). Bisher konnte jedoch keine Aussage darüber getroffen werden, wie genau sich langfristige Schlafveränderungen auf das Auftreten kognitiver Beeinträchtigungen und neurodegenerativen Erkrankungen auswirken. Neue Entwicklungen zeigen, dass Schlafstörungen nicht nur Begleiterscheinungen, sondern auch Risikofaktoren für die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen sein könnten (Jiang-Xie et al., 2024; Weiß, 2021).</p>
<p>Sowohl die Schlafqualität als auch die Schlafdauer sind wichtig für die Erhaltung der kognitiven Gesundheit. Eine kurze oder auch unregelmäßige Schlafdauer (≥ 7 Stunden pro Nacht), geringe Tiefschlafphasen oder Schlafstörungen wie die REM-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD) stellen ein Risiko für kognitive Beeinträchtigungen oder neurodegenerative Erkrankungen im Alter dar (Keil et al., 2023; Weiß, 2021).        Insbesondere Tiefschlafphasen spielen bei neurodegenerativen Erkrankungen eine entscheidende Rolle. In dieser Schlafphase werden schädlicher Proteine wie β-Amyloid, τ-Protein oder α-Synuclein abgebaut (Retzbach, 2024). Diese sind bei der Entstehung und Verschlimmerung von bspw. Alzheimer oder Parkinson entscheidend (Retzbach, 2024; Jiang-Xie et al., 2024; Zavecz et al., 2023). Werden diese Abfallstoffe nicht entfernt, erhöht sich das Risiko an solchen Störungen zu erkranken. Während Schlafstörungen somit ein Risiko und eine Frühindikation für solche Krankheitsbilder sind, sorgt gesunder Schlaf dafür, dass sich das Gehirn regeneriert und so eine Regulation der krankheitsbedingten Prozesse gezielt unterstützt (Jiang-Xie et al., 2024).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Wie der Schlaf Parkinson begünstigt</u></p>
<p>Neue Erkenntnisse zeigen, dass insbesondere Parkinson stark mit der Schlafqualität zusammenhängt (Jiang-Xie et al., 2024). Sowohl der Tiefschlaf als auch der REM-Schlaf ist hier beeinträchtigt. Die Tiefschlafphasen sind deutlich verringert, was zu einer erhöhten Konzentration von bspw. α-Synuclein. Träume während des REM-Schlafs werden psychisch und körperlich sehr aktiv ausgelebt. Die sogenannte RBD führt dazu, dass die Schlaf-assoziierte Muskelatonie verhindert wird. Diese sorgt normalerweise bei neurotypen Personen dafür, dass die körperliche Aktivität während des Schlafes verhindert wird. Studien zeigen, dass jährlich etwa 6-7 % der Patienten mit RBD, Parkinson entwickeln (Retzbach, 2024).</p>
<p>Methoden zur Verbesserung des Schlafs, wie pharmakologische Behandlungen oder akustische Stimulation, könnten dementsprechend den Krankheitsverlauf bei Parkinson-Patienten günstig beeinflussen (Retzbach, 2024).</p>
<p><u>Wie der Schlaf Alzheimer begünstigt</u></p>
<p>Auch die Alzheimer Erkrankung steht mit der Schlafqualität zusammen. Forscher:innen der Universität Berkley untersuchten den Effekt von Tiefschlaf auf die Krankheitssymptomatik. Guter Tiefschlaf ging mit einer deutlich Verbesserten kognitiven Leistung und Erinnerungsfähigkeit bei Alzheimerpatient:innen einher. Auch im Vergleich anderer kognitiver Schutzfaktoren wie Bildung und körperliche Aktivität wurde festgestellt, dass sich die Qualität des (Tief-)Schlafs einzigartig auf diese Krankheitssymptome auswirkt.</p>
<p>Die Studie betont hier insbesondere regelmäßige Schlafgewohnheiten. Dazu gehören das Einhalten eines regelmäßigen Schlafrhythmus, das Aktivbleiben während des Tages und das Schaffen einer geeigneten Schlafumgebung. Diese Praktiken können den Tiefschlaf verbessern und somit als potenzielle Ressource zur Verhinderung von kognitiven Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit dienen (Zavecz et al., 2023).</p>
<p>Wenn Sie Probleme mit dem Schlafen haben, Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafstörungen oder andere Schlafassoziierte Symptome (z.B. Heftiges Bewegen im Schlaf, starkes Schnarchen, Beinbewegungen oder Schlafwandeln) stellen Sie sich gerne bei uns vor. Wir analysieren ihren Schlaf ohne dass sie erstmal in einem Labor übernachten müssen (Home Sleep Test) und beraten Sie bezüglich Prävention und Therapie neurologischer Erkrankungen.</p>
<p>Zudem bieten wir medikamentöse und nicht medikamentöse Therapieoptionen bei Schlafstörungen an.</p>
<p>Vereinbaren Sie sich gerne telefonisch einen Termin bei Herrn Prof.Young oder Frau Dr. Uez (alternativ: www.jameda.de).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Literaturhinweise:</p>
<p>Jiang-Xie, L., Drieu, A., Bhasiin, K., Quintero, D., Smirnov, I. &amp; Kipnis, J. (2024). Neuronal dynamics direct cerebrospinal fluid perfusion and brain clearance. <em>Nature</em>, <em>627</em>(8002), 157–164. https://doi.org/10.1038/s41586-024-07108-6</p>
<p>Keil, S. A., Schindler, A. G., Wang, M. X., Piantino, J., Silbert, L. C., Elliott, J. E., Werhane, M. L., Thomas, R. G., Willis, S., Lim, M. M. &amp; Iliff, J. J. (2023). Longitudinal Sleep Patterns and Cognitive Impairment in Older Adults. <em>JAMA Network Open</em>, <em>6</em>(12), e2346006. <a href="https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2023.46006">https://doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2023.46006</a></p>
<p>Retzbach, J. (2024, Juni). Guter Schlaf schützt das Gehirn: Bei der Parkinsonprävention rückt die gesunde Nachtruhe in den Fokus. <em>Medical Tribune</em>, 6.</p>
<p>Weiß, M. (2021, 10. Februar). Verursachen Schlafstörungen neurodegenerative Prozesse? <em>Medical Tribune</em>. https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/verursachen-schlafstoerungen-neurodegenerative-prozesse</p>
<p>Zavez, Z., Shah, V. D., Murillo, O. G., Vallat, R., Mander, B. A., Winer, J. R., Jagust, W. J. &amp; Walker, M. P. (2023). NREM sleep as a novel protective cognitive reserve factor in the face of Alzheimer’s disease pathology. <em>BMC Medicine</em>, <em>21</em>(1). https://doi.org/10.1186/s12916-023-02811-z</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/schlaf-zur-vorbeugung-neurologischer-erkrankungen/">Guter Schlaf als Vorbeugung von neurologischen Erkrankungen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Long Covid Erkrankung und Sport</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/long-covid-erkrankung-und-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 17:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[LongCovid]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.neurozentrum-arabellapark.de/?p=1143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ausübung von Sport bei Long Covid wurde bislang nicht regelhaft empfohlen aus Sorge vor Verschlechterung. Neue Studien zeigen: die Ausübung von moderatem Sport kann unbedingt empfohlen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/long-covid-erkrankung-und-sport/">Long Covid Erkrankung und Sport</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h1><strong>Long Covid Erkrankung und Sport</strong></h1>
<p>Personen die an Long Covid erkrankt sind, werden vor einige Herausforderungen gestellt. Ein großer Teil davon ist die beeinträchtigte körperliche und mentale Fitness. Bislang herrscht vielerorts die Meinung, dass Long Covid Patienten (sowie ME/CFS Patienten) keinen oder nur minimal Sport treiben sollen, um sogenannte „Crashs“ (also eine überproportionale Verschlechterung der Symptome nach Anstrengung bzw Ausübung von Sport) zu vermeiden. Hierzu gibt es nun aber spannenden Studien, die auf unser Handeln in der Praxis Einfluss haben sollten.</p>
<p>Die Einschränkungen der Patienten umfassen:</p>
<ul>
<li>Reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit: geringere Ausdauer und erhöhte Erschöpfung während und nach körperlicher Anstrengung</li>
<li>Erhöhte Müdigkeit</li>
<li>Funktionelle Einschränkungen: Schwierigkeiten bei alltäglichen Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen oder Haushaltsaufgaben</li>
<li>Bewegungseinschränkungen: Defizite in Bewegungs- oder Trainingsabläufen</li>
<li>Beeinträchtigung des Wohlbefindens: Ausbildung von depressiven Symptomatiken oder Ängsten</li>
</ul>
<p>Dieser Zustand stellt für viele Betroffene eine starke und langfristige Beeinträchtigung dar. Dementsprechend sollte möglichst schnell mit einer darauf ausgerichteten Behandlung begonnen werden (Tryfonos et al., 2024). Bereits einige Studien wurden durchgeführt, welche den Effekt von strukturierten Bewegungstrainings auf niederschwelligem bis mittlerem Anstrengungsniveau untersuchten. Teil des Trainings waren Ausdauerübungen, Gewichtsübungen, Training der Atemmuskulatur, Dehnübungen, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sowie Psychoedukation.</p>
<p>Erste erfolgsversprechende Ergebnisse ließen sich bereits nach zwei Wochen feststellen:</p>
<p>Mehrere Studien zeigten signifikante Verbesserungen von pulmonalen, kardiovaskulären, körperlichen sowie psychischen Symptomen durch strukturierte Bewegungstrainings. Insbesondere verbesserte sich die Lungenfunktion, die Atemkapazität und einer Steigerung der Belastungstoleranz (Chen et al., 2022; Hekmatikar et al., 2022). Zudem wurde über eine Reduktion von Atemnot und Müdigkeit/Fatique berichtet (Chen et al., 2022; Compagno et al., 2022; Nopp et al., 2022; Jimeno‐Almazán et al., 2022). Durch die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Beweglichkeit und der Kraft konnten alltägliche Aktivitäten besser bewältigt und die Ausdauer verbessern werden (Da Silva Vieira et al., 2022). Dies führte insgesamt zu einer gesteigerten Lebensqualität und einer Verringerung der Einschränkungen (Chen et al., 2022; Compagno et al., 2022; Nopp et al., 2022; Jimeno‐Almazán et al., 2022). Des Weiteren wird eine Verbesserung von psychischen Symptomen wie Angstzuständen und Depressionen dokumentiert (Compagno et al., 2022; Hekmatikar et al., 2022; Nopp et al., 2022).</p>
<p>Alles deutet darauf hin, das leichtes bis moderates körperliches Training nach kürzester Zeit deutliche Verbesserungen zur Folge haben kann. Wichtig zu betonen ist jedoch, dass ein Trainingsplan nur in Zusammenarbeit mit Fachpersonal entwickelt werden sollte, um eine mögliche Überlastung auszuschließen. Zudem sollte aus demselben Grund die Durchführung des Trainings unter Betreuung von Experten geschehen. Wichtig ist es zu betonen, dass es keinen Nachweis für einen negativen Effekt durch diese Trainingsarten gibt.</p>
<p>Nach dem ganzheitlichen Prinzip wäre es außerdem sinnvoll, ein multidisziplinäres Team für anderweite Beeinträchtigungen zu Rate zu ziehen. Empfohlen werden insbesondere eine Kombination aus Neurologen, Psychologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Osteopathen (Chuang et al., 2024; Danto &amp; Danto, 2024).</p>
<p>Gerne beraten wir Sie über Ihre individuellen Möglichkeiten und bieten Ihnen ein breites Spektrum an Angeboten für Ihre Gesundheit im Neurozentrum Arabellapark.</p>
<p>N. Xynos und Dr.S.Uez</p>
<p>Literaturquellen</p>
<p>Chen, H. et al  (2022). Effect of Pulmonary Rehabilitation for Patients With Post-COVID-19:A Systematic Review and Meta-Analysis. <em>Frontiers in Medicine</em>, <em>9</em>.</p>
<p>Chuang, H.,et al (2024). Long COVID and rehabilitation. <em>Journal Of The Formosan Medical Association</em>, <em>123</em>, S61–S69.</p>
<p>Danto, S. E. et al (2024). Osteopathic manipulative treatment for pediatric Long-COVID headache: A case report. <em>International Journal Of Osteopathic Medicine</em>, <em>51</em>, 100702.</p>
<p>Da Silva Vieira et al (2022). Telerehabilitation improves physical function and reduces dyspnoea in people with COVID-19 and post-COVID-19 conditions: a systematic review. <em>Journal Of Physiotherapy</em>, <em>68</em>(2), 90–98.</p>
<p>Hekmatikar, et al. (2022). Functional and Psychological Changes after Exercise Training in Post-COVID-19 Patients Discharged from the Hospital: A PRISMA-Compliant Systematic Review. <em>International Journal Of Environmental  Research And Public Health/International Journal Of Environmental Research And Public Health</em>, <em>19</em>(4), 2290.</p>
<p>Jimeno‐Almazán, Aet al (2022). Rehabilitation for post‐COVID‐19 condition through a supervised exercise intervention: A randomized controlled trial. <em>Scandinavian Journal Of Medicine &amp; Science in Sports</em>, <em>32</em>(12), 1791–1801.</p>
<p>Compagno, Set al (2022). Physical and psychological reconditioning in long COVID syndrome: Results of an out-of-hospital exercise and psychological &#8211; based rehabilitation program. <em>International Journal Of Cardiology. Heart &amp; Vasculature</em>.</p>
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		<title>Migräne und Migräneprophylaxe</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-und-migraeneprophylaxe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 19:37:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Migräne ist eine der häufigsten anfallartig auftretenden Kopfschmerzformen. Die Behandlung des Anfalls selbst kann meist mit leichten Schmerzmitteln wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen erfolgen, ggf. kombiniert mit einem Mittel gegen die Übelkeit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2><strong>Migräne und Migräneprophylaxe</strong></h2>
<p><strong>Prof.Dr.G.Ochs<br />
</strong><br />
Migräne ist eine der häufigsten anfallartig auftretenden Kopfschmerzformen. Die Behandlung des Anfalls selbst kann meist mit leichten Schmerzmitteln wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen erfolgen, ggf. kombiniert mit einem Mittel gegen die Übelkeit. Sollte dies nicht ausreichend sein, kommen die hoch spezifischen und nur bei der Migräne wirksamen <strong>Triptane<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></strong> in Frage. Alle Mittel zur Anfallsbehandlung sollten so früh wie möglich und bei den ersten Anzeichen von aufkommendem Kopfschmerz eingenommen werden. Triptane unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkstärke, Nebenwirkungen, Wirkdauer etc., so dass ein Versuch mit einem anderen Triptan durchaus lohnt, wenn die gewünschte Linderung nicht zu erzielen ist. Sollten Triptane nicht vertragen werden, kontraindiziert sein oder schlecht wirken, bieten sich neuartige Substanzen wie die sog. <strong>Ditane</strong> (z.B. Lasmi<strong>ditan</strong>) an, die sich jedoch hinsichtlich Wirkprofil und  Verträglichkeit von den inzwischen klassischen Triptanen unterscheiden.</p>
<p>Bei sehr häufigen Migräneattacken (3 oder mehr pro Monat) kann eine vorbeugende Therapie (sog. Prophylaxe) in Frage kommen. Zur Prophylaxe bieten sich eine Reihe von Substanzen an, die dauerhaft eingenommen werden müssen und deren Anwendung daher gut abgewogen werden muss. Hierunter ist auch das etwas problematische Medikament <em>Topiramat</em>, welches bei Frauen im gebärfähigen Alter wegen der Gefahren bei einer evtl. Schwangerschaft nur sehr eingeschränkt angewendet werden darf. Gut bewährt hat sich Botulinumtoxin, welches in etwa 3-monatigem Abstand in die Muskulatur an Kopf und Nacken injiziert werden muss (i.a. mehr als 20 Injektionsstellen!). Neben den seit vielen Jahren eingesetzten Medikamenten zur Vorbeugung von Migräneattacken, haben sich die sog. CGRP-CGRP/R-Antikörper<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> gut bewährt. Diese Medikamente müssen subkutan (d.h. unter die Haut) – meist einmal monatlich – (oder intravenös) verabreicht werden und bewirken oft eine deutliche und anhaltende Reduzierung der Anfallshäufigkeit und Schmerzintensität. Die recht hohen Kosten dieser Medikamente werden von den Krankenkassen nur unter gewissen Voraussetzungen übernommen. Seit Kurzem stehen uns auch Medikamente zur Verfügung, die über den gleichen Mechanismus wie die CGRP-CGRP/R-Antikörper wirken, aber als Tablette sehr viel leichter anzuwenden sind. Die <strong>Gepante</strong> (z.B. Rimegepant) genannten Wirkstoffe sind auch in der Anfallsbehandlung einsetzbar und möglicherweise langfristig eine gute Alternative zu den injizierbaren Medikamenten, wenn diese schlecht vertragen werden, kontraindiziert sind oder nicht ausreichend wirken. Allerdings sind die Erfahrungen noch recht begrenzt und die Kosten ebenfalls hoch. Die Entwicklung weiterer Medikamente aus der Gruppe der Gepante und Ditane steht allerdings zu erwarten, so dass sich das Arsenal der Behandlungsoption sicher noch erweitern wird.</p>
<p>Zum Schluss ein Wort zu den nicht-medikamentösen Möglichkeiten: Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel oder Getränke (vor allem Alkohol) kann helfen, Intensität und Häufigkeit von Migräneattacken zu reduzieren, ferner auch Ausdauersport, Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Bio/Neurofeedback) oder Akupunktur. Eine kritische Überprüfung und ggf. Beratung hinsichtlich Stressfaktoren, Ernährung und Lebensgewohnheiten ist daher vor jeder medikamentösen Therapie notwendig und hilfreich.</p>
<p>Wenn Sie unter Migräne  oder anderen Kopfschmerzformen leiden, buchen Sie jetzt Ihren Termin über die Plattform Jameda oder telefonisch unter der 089/95 00 67 66 und überzeugen Sie sich selbst!</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Naratriptan, Rizatriptan, Sumatriptan, Zolmitriptan</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Eptinezumab, Fremanezumab, Galcanezumab</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Alzheimer Demenz</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/alzheimerdemenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 20:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren warten Patienten und  Ärzte auf einen Durchbruch in der Alzheimer Therapie. Immer wieder mussten Enttäuschungen bei getesteten Substanzen hingenommen werden. Aktuell scheint sich zumindest ein Hoffnungsschimmer zu ergeben, wenn auch noch keine Heilung der Erkrankung in Sicht scheint.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h1><strong>Gibt es neue Hoffnung in der Alzheimer Therapie?</strong></h1>
<h3>Dr. Sabine Uez</h3>
<p>Seit Jahren warten Patienten und  Ärzte auf einen Durchbruch in der Alzheimer Therapie. Immer wieder mussten Enttäuschungen bei getesteten Substanzen hingenommen werden. Aktuell scheint sich zumindest ein Hoffnungsschimmer zu ergeben, wenn auch noch keine Heilung der Erkrankung in Sicht scheint.</p>
<p>Die Substanz(en) um die es sich handelt, nennen sich Donanemab und Lecanemab, Antikörper gegen das Eiweiß Beta Amyloid, welches sich bei der Alzheimer Erkrankung vermehrt im Gehirn ablagert. Die Medikamente werden über eine Infusion verabreicht.</p>
<p>Vor kurzem waren die Ergebnisse der Phase III Studien (Donanemab) erschienen. Die positiven Ergebnisse: Die Gabe des Antikörpers verzögerte das Fortschreiten der Demenz in allen Stadien (von leichten kognitiven Störungen bis hin zu deutlichen Beeinträchtigungen). Das Fortschreiten wurde um 36% verlangsamt. Am Besten war die Wirkung bei jüngeren Patienten und in frühen Stadien.</p>
<p>Interessanter Aspekt: Bisher wusste man nicht eindeutig, ob die Ablagerung von Beta Amyloid auch direkt für die Symptome der Patienten verantwortlich ist. Diese Studie belegt jetzt diese Vermutung, man sieht nun, dass die Verminderung von Beta Amyloid auch direkt das klinische Fortschreiten vermindern kann.</p>
<p>Negativ: Es kam bei einigen Patienten (13 von den 1.736 teilnehmenden Patienten) zu leichten Hirnschwellungen und kleineren Blutungen (sogenannten Mikroblutungen).</p>
<p>3 Patienten sind aufgrund von solchen Komplikationen gestorben. Von diesen 3 Patienten hatten 2 eine leichte Hirnschwellung erlitten, das Medikament wurde pausiert, das Abklingen der Schwellung abgewartet und anschließend wieder mit dem Medikament begonnen. Dies hatte zur Verschlechterung und zum Tod geführt. Die 3. Person hatte schon vor der Studie leichte Blutablagerungen im Gehirn. Das heisst, man könnte zumindest solche Risikopatienten in Zukunft direkt von der Medikation ausschliessen.</p>
<p>Das Medikament ist aktuell für Patienten noch nicht verfügbar.</p>
<p>Was hat das aktuell für unsere Patienten zu bedeuten?</p>
<p>Wenn Patienten mit Gedächtnisproblemen zu uns kommen, untersuchen wir sie sehr intensiv. Wir schauen uns das Gehirn an (mittels cMRT), wir prüfen die Hirnströme (EEG), die Gefäße (Ultraschall der Gefäße) und kardiovaskuläre Risikofaktoren (hoher Blutdruck, Cholesterinwerte etc). Außerdem führt unser Neuropsychologe Herr Prof. Keller eine ausführliche Gedächtnistestung durch. Spezielle Demenzmarker (das genannte Beta Amyloid und das Tau Eiweiß) lassen sich allerdings nur im Nervenwasser nachweisen oder /und in einer sog. nuklearmedizinischen Untersuchung (Amyloid PET). Bislang haben wir in diesen Fällen die Nervenwasseruntersuchung nur durchgeführt, wenn es galt, auch andere Erkrankungen auszuschliessen, weil der Nachweis an sich bislang keine direkte Therapiekonsequenz hatte.</p>
<p>Für die Zukunft könnte sich dies ändern (das heißt, wir werden mehr Nervenwasseruntersuchungen und PET Untersuchungen zur Demenzdiagnostik durchführen) um v.a. jüngere Patienten und Patienten in frühen Stadien genauer zu untersuchen und dann hoffentlich in Zukunft auch therapieren zu können!</p>
<p>Fortgeschrittenere Stadien werden wir vermutlich erstmal nicht behandeln können/dürfen mit den Medikamenten. Für leichtgradige Demenzen oder die sogenannte „milde kognitive Beeinträchtigung“ mit Nachweis einer Amyloidpathologie werden vermutlich die Zulassungen erteilt werden.</p>
<p>Wenn Sie unter Gedächtnisstörungen oder bereits diagnostizierter Demenz leiden, buchen Sie jetzt Ihren Termin über die Plattform Jameda oder telefonisch unter der 089/95 00 67 66 und überzeugen Sie sich selbst!</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/alzheimerdemenz/">Alzheimer Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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