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	<title>KRANKHEITSBILDER Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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	<title>KRANKHEITSBILDER Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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	<item>
		<title>Kognitives Training als wirksame Therapieoption bei Alzheimer-Demenz, Multipler Sklerose, Long COVID und ME/CFS</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/krankheitsbilder/kognitives-training-bei-alzheimer-ms-long-covid-me-cfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KRANKHEITSBILDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kognitives Training bei Alzheimer, Multipler Sklerose, Long COVID und ME/CFS Gedächtnis, Konzentration und Alltagskompetenz verbessern kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/krankheitsbilder/kognitives-training-bei-alzheimer-ms-long-covid-me-cfs/">Kognitives Training als wirksame Therapieoption bei Alzheimer-Demenz, Multipler Sklerose, Long COVID und ME/CFS</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kognitives Training als wirksame Therapieoption bei Alzheimer-Demenz, Multipler Sklerose, Long COVID und ME/CFS</strong></p>
<p>Kognitives Training gewinnt in der Behandlung und Begleitung neurologischer Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. Zwar kann es die zugrunde liegenden Krankheitsprozesse nicht aufhalten, doch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass gezielte geistige Übungen dazu beitragen können, kognitive Fähigkeiten länger zu erhalten, den Alltag besser zu bewältigen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.</p>
<p><strong>Alzheimer-Demenz</strong></p>
<p>Bei der Alzheimer-Demenz stehen Gedächtnisverlust, Aufmerksamkeitsstörungen und Einschränkungen der Orientierung im Vordergrund. Kognitives Training nutzt die Fähigkeit des Gehirns zur Neuroplastizität – also die Möglichkeit, neuronale Netzwerke durch wiederholte Aktivierung anzupassen und effizienter zu nutzen. Spezifische Übungen trainieren unter anderem Gedächtnis, Konzentration, Sprache und Problemlösefähigkeiten.</p>
<p>Mehrere Studien und systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass regelmäßiges, individuell angepasstes Training insbesondere in frühen und mittleren Krankheitsstadien dazu beitragen kann, den Abbau kognitiver Funktionen zu verlangsamen und alltagsrelevante Fähigkeiten länger zu erhalten. Eine viel zitierte Cochrane-Analyse von Bahar-Fuchs et al. (2019) kommt zu dem Schluss, dass kognitives Training positive Effekte auf Gedächtnis, Denken und Aktivitäten des täglichen Lebens haben kann.</p>
<p>Darüber hinaus berichten viele Betroffene von einem gesteigerten Selbstvertrauen und einer höheren Selbstständigkeit im Alltag. Entscheidend ist dabei, dass die Übungen weder über- noch unterfordern und möglichst an den persönlichen Interessen und Fähigkeiten anknüpfen.</p>
<p><strong>Multiple Sklerose (MS)</strong></p>
<p>Auch Menschen mit Multipler Sklerose profitieren häufig von kognitivem Training. Bis zu zwei Drittel aller MS-Patientinnen und -Patienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung Einschränkungen der Aufmerksamkeit, der Informationsverarbeitung, des Arbeitsgedächtnisses oder der exekutiven Funktionen. Diese Beeinträchtigungen können bereits früh auftreten und den beruflichen sowie privaten Alltag erheblich erschweren.</p>
<p>Untersuchungen zeigen, dass strukturierte Trainingsprogramme die Verarbeitungsgeschwindigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung verbessern können. Besonders wirksam erscheinen computergestützte Trainingsprogramme, die sich dem individuellen Leistungsniveau anpassen und regelmäßiges Üben ermöglichen. Die größten Erfolge werden meist erzielt, wenn das kognitive Training mit körperlicher Aktivität, einer konsequenten Behandlung der Grunderkrankung sowie Maßnahmen zur Stressbewältigung kombiniert wird.</p>
<p><strong>Long COVID</strong></p>
<p>Kognitive Einschränkungen wie Konzentrationsprobleme, verlangsamtes Denken oder Gedächtnisstörungen zählen zu den häufigsten Beschwerden nach einer COVID-19-Erkrankung. Lange fehlten wissenschaftlich belegte Therapieansätze.</p>
<p>Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie (JAMA Network Open, 2026) liefert nun vielversprechende Ergebnisse: Eine individuell auf persönliche Alltagsziele ausgerichtete kognitive Rehabilitation führte bei Menschen mit Long COVID zu einer deutlich besseren Bewältigung alltäglicher Aufgaben als die übliche Behandlung. Die Verbesserungen waren auch sechs Monate nach Beginn der Therapie noch nachweisbar. Die Forschenden betonen, dass insbesondere alltagsnahe Strategien und individuell abgestimmte Übungen den Betroffenen helfen, ihre vorhandenen kognitiven Ressourcen effizienter einzusetzen und wieder mehr Selbstständigkeit im Alltag zu gewinnen.</p>
<p>Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer strukturierten kognitiven Rehabilitation bei Long COVID und bestätigen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), wonach alltagsorientierte Trainingsprogramme einen wichtigen Baustein der Behandlung darstellen können.</p>
<p><strong>ME/CFS</strong></p>
<p>Eine besondere Herausforderung stellt ME/CFS dar. Viele Betroffene leiden unter sogenannten &#8220;Brain Fog&#8221;-Symptomen mit Konzentrationsstörungen, verlangsamtem Denken und eingeschränkter Merkfähigkeit. Anders als bei Alzheimer oder MS steht hier jedoch die ausgeprägte Belastungsintoleranz (Post-Exertional Malaise, PEM) im Vordergrund. Bereits geringe körperliche oder geistige Anstrengungen können zu einer deutlichen Verschlechterung der Beschwerden führen.</p>
<p>Ziel ist deshalb nicht eine Leistungssteigerung um jeden Preis, sondern die möglichst effiziente Nutzung vorhandener kognitiver Ressourcen, ohne eine Überlastung auszulösen. Kurze Trainingseinheiten mit ausreichenden Erholungsphasen sowie Strategien des sogenannten Pacing haben sich hierbei als sinnvoll erwiesen. Individuell angepasste kognitive Übungen können helfen, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und die Bewältigung alltäglicher Anforderungen zu unterstützen. Voraussetzung ist jedoch stets, dass das Training innerhalb der persönlichen Belastungsgrenzen erfolgt.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt zeigt die Forschung, dass kognitives Training eine wertvolle Ergänzung moderner Behandlungskonzepte bei neurologischen Erkrankungen darstellt. Die größten Erfolge werden erzielt, wenn das Training frühzeitig beginnt, regelmäßig durchgeführt und individuell an die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst wird.</p>
<p>Dabei sollte stets berücksichtigt werden, dass kognitives Training keine Heilung bewirken kann. Vielmehr geht es darum, vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten, kompensatorische Strategien zu entwickeln und die Teilhabe am täglichen Leben zu fördern. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse – insbesondere im Bereich Long COVID – zeigen, dass gezielte kognitive Rehabilitation zunehmend evidenzbasiert eingesetzt werden kann und Betroffenen dabei hilft, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag zu verbessern.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Bahar-Fuchs A, Martyr A, Goh AM, Sabates J, Clare L. Cognitive training for people with mild to moderate dementia. Cochrane Database Syst Rev. 2019 Mar 25;3(3):CD013069. doi: 10.1002/14651858.CD013069.pub2. PMID: 30909318; PMCID: PMC6433473.</p>
<p>Vanova M, Patel AMR, Scott I et al. Cognitive Rehabilitation and Functional Outcomes in Long COVID-Related Cognitive Impairment: A Randomized Clinical Trial. JAMA Netw Open. 2026 Jul 1;9(7):e2620687.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Post-/Long Covid und ME/CFS: Neue Behandlungsmöglichkeiten und medikamentöse Optionen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/krankheitsbilder/post-long-covid-und-me-cfs-neue-behandlungsmoeglichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KRANKHEITSBILDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier Medikamente zur Behandlung von Post-Covid und ME/CFS sind erstmals als Kassenleistung zugelassen. Erfahren Sie, welche Symptome behandelt werden können und für wen die Therapien geeignet sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/krankheitsbilder/post-long-covid-und-me-cfs-neue-behandlungsmoeglichkeiten/">Post-/Long Covid und ME/CFS: Neue Behandlungsmöglichkeiten und medikamentöse Optionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Neuigkeiten für alle Post-Covid Patienten: erstmalig wurden vom gemeinsamen Bundesausschuß vier Medikamente für die symptomatische Behandlung von Post Covid zugelassen! D.h. mit entsprechender Diagnose werden folgende Medikamente von ihrer Kasse gezahlt:</p>
<ul>
<li>Bei kognitiver Fatigue/Brainfog oder depressiven Begleitzuständen : Gabe von <strong>Vortioxetin</strong>. Dieses Medikament ist ein Serotonin Wiederaufnahmehemmer, zusätzlich ist es aber auch ein Serotonin Rezeptor Modulator. Letzteres unterscheidet dieses Medikament von den klassischen SSRIs. Dieser komplexe, kombinierte Mechanismus erklärt sowohl die antidepressiven als auch die kognitionsverbessernde Wirkung.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Behandlung von Herzrasen (Tachykardien) nach einer Coronainfektion (das sog. POTS, posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom), falls ein Betablocker nicht vertragen wurde: Dieses Medikament ist ein sog If Kanalblocker und wurde bislang bei der Behandlung der stabilen Angina pectoris und der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt. Es wirkt selektiv auf die Herzfrequenz ohne den Blutdruck oder die Kontraktionskraft des Herzes zu senken. Dadurch hilft es bei der Behandlung von POTS.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Behandlung von Fatigue und schweren Erschöpfungszuständen mit Dieses Medikament stammt auch aus der Klasse der Antidepressiva. Die Wirkung auf die Fatigue zeigt es über die Regulierung der inneren Uhr. Es hilft den Tag Nacht Rhythmus zu normalisieren und die Einschlafphase vorzuverlegen. Zudem verbessert es die morgendliche Wachheit und die geistige Klarheit.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Nach akuter SARS CoV 2 Infektion innerhalb von 3 Tagen bei Personen mit Übergewicht/Adipositas ist nun eine Gabe von Metformin (einem lange bekannten Diabetes Medikament) indiziert um dem Entstehen von Post Covid vorzubeugen.</li>
</ul>
<p>Sollten sie unter entsprechenden Symptomen leiden und noch keines der Medikamente ausprobiert haben, melden sie sich gerne bei uns!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihr Ärzteteam des Neurozentrum Arabellapark</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/krankheitsbilder/post-long-covid-und-me-cfs-neue-behandlungsmoeglichkeiten/">Post-/Long Covid und ME/CFS: Neue Behandlungsmöglichkeiten und medikamentöse Optionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 07:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KRANKHEITSBILDER]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Alien Hand Syndrom]]></category>
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		<category><![CDATA[neurologische Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Neurologie und Neuropsychologie gibt es immer wieder Fälle, die sich seltsam anhören und bei welchen die gleichzeitig auftretenden Symptome Anfangs vielleicht keinen Sinn ergeben. Häufig haben die Symptome jedoch eine gemeinsame Ursache - haben Sie schon von dem "Alien-Hand-Syndrom", dem "Anton-Syndrom" oder von dem "Fremdsprachen-Akzent-Syndrom" gehört?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/">Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wenn einem das Gehirn Streiche spielt &#8211; </strong></h1>
<h3><strong>Ein Kurzartikel über besondere und sonderbare, seltene neuropsychologische Syndrome </strong></h3>
<p>Nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung kann es neben häufigen Folgen wie beispielsweise einer Halbseitenlähmung, einem Gesichtsfeldausfall oder kognitiven Störungen auch zu eher bizarren und merkwürdigen Defiziten kommen.</p>
<p>Im Roman „Echo der Erinnerung“ von Richard Powers wird ein Mann beschrieben, der nach einem Autounfall davon überzeugt ist, dass seine Schwester durch eine identisch aussehende Doppelgängerin ausgetauscht wurde. Ein solches Verhalten wurde erstmals 1923 von dem französischen Psychiater Jean-Marie Joseph Capgras beschrieben und wird daher auch als „Capgras-Sydrom“ bezeichnet. Außer nach einer Hirnschädigung, kann diese Störung auch im Rahmen einer Psychose, einem Delir oder einer Demenz auftreten.</p>
<p>Eine dem Capgras-Syndrom ähnliche Störung ist das sogenannte „Fregoli-Syndrom“ (benannt nach dem Verwandlungskünstler Leopoldo Fregoli). Auch dieses Syndrom kann nach Hirnverletzung, bei neurologischen Erkrankungen wie beispielsweise der Parkinsonerkrankung oder auch im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung auftreten. Dabei glauben die betroffenen Patienten, dass sich Menschen aus ihrem Umfeld optisch verändert haben und sich als eine andere Person ausgeben. Betroffene, die sich zur Behandlung in einem Krankenhaus aufhalten sind beispielsweise davon überzeugt, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt eigentlich ein Familienmitglied ist.</p>
<p>Das „Alien-Hand-Syndrom“ ist eine weitere, seltene <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologisch">neurologische</a> Erkrankung, bei der sich eine von beiden Händen der willkürlichen Steuerung entzieht und <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Autonom">autonome</a> und unkontrollierbare Bewegungen ausführt. Das bizarr anmutende Störungsbild kommt bei Menschen vor, bei denen die Nervenfasern, die die rechte und linke Hirnhälfte verbinden, durchtrennt wurden. Hierdurch wird das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften gestört, so als ob zwei verschiedene „Willen“ in einer Person vorhanden wären. Als Entdecker dieser Erkrankung gilt der deutsche <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologe">Neurologe</a> Kurt Goldstein, der das Syndrom Anfang des 20. Jahrhunderts als erster beschrieben hat. Patienten mit einem „Alien-Hand-Syndrom“ zeigen oft merkwürdige Verhaltensweisen. Es kann beispielsweise passieren, dass beim An- oder Auskleiden eine Hand die Hose an- oder ausziehen möchte, während die andere Hand genau das Gegenteil macht. Darüber hinaus haben die Patienten oft das Gefühl, dass die betroffene Hand gar nicht zu ihrem Körper gehört.</p>
<p>Das „Anton-Syndrom“ ist eine Störung im Rahmen einer kortikalen Blindheit (z.B. nach beidseitigen Läsionen der Sehrinde), bei der die Betroffenen den Verlust des Sehens nicht wahrnehmen und die Störung verleugnen. Diese fehlende Krankheitseinsicht wird als visuelle Anosognosie bezeichnet. Die Betroffenen handeln so, als ob sie sehen könnten, indem sie sich beispielsweise Ereignisse und Erinnerungen ausdenken oder mit nicht vorhandenen Personen sprechen, da sie der Meinung sind, dass sich diese mit ihnen in einem Raum befinden.</p>
<p>Das „Fremdsprachen-Akzent-Syndrom“ ist eine weitere, seltene neurologische Störung, bei der sich die Aussprache einer Person plötzlich so verändert, dass sie wie ein fremdsprachiger Akzent klingt (z.B. amerikanisch oder französisch). Diese Veränderung der Sprachmelodie und des Sprachmusters entsteht meist nach Hirnverletzungen wie einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma und tritt vermutlich als Folge einer veränderten Koordination der Sprechmuskulatur auf.<span> </span></p>
<p>Natürlich sind diese Syndrome äußerst selten und kommen weitaus weniger häufig vor, als andere neuropsychologische Erkrankungen wie bspw. Funktionsbeeinträchtigungen nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata. Sollen Sie dennoch das Gefühl haben, eine neuro(-psychologische) Diagnostik zu benötigen, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.<br />
Ihren Termin können Sie einfach über Doctolib (https://www.doctolib.de/neurologie/muenchen/sabine-uez) oder per Telefon unter <span class="w8qArf FoJoyf"></span><span><span class="LrzXr zdqRlf kno-fv"><a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=neurozentrum+arabellapark+#" data-dtype="d3ph" data-local-attribute="d3ph" data-ved="2ahUKEwiGpLCW-YSQAxWug_0HHWsxEHgQkAgoAHoECDAQAg"><span aria-label="089 95006766 anrufen">089 95006766</span></a></span></span> buchen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/">Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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