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	<title>NEUROPSYCHOLOGIE Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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	<title>NEUROPSYCHOLOGIE Archive - Neurozentrum Arabellapark - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</title>
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		<title>Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 07:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KRANKHEITSBILDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema. Was sind die Ursachen dafür und wie kann ich es von Narkolepsie abgrenzen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/wenn-einem-das-gehirn-streiche-spielt-ein-kurzartikel-ueber-besondere-und-sonderbare-seltene-neuropsychologische-syndrome/">Wenn das Gehirn einem Streiche spielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wenn einem das Gehirn Streiche spielt &#8211; </strong></h1>
<h3><strong>Ein Kurzartikel über besondere und sonderbare, seltene neuropsychologische Syndrome </strong></h3>
<p>Nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung kann es neben häufigen Folgen wie beispielsweise einer Halbseitenlähmung, einem Gesichtsfeldausfall oder kognitiven Störungen auch zu eher bizarren und merkwürdigen Defiziten kommen.</p>
<p>Im Roman „Echo der Erinnerung“ von Richard Powers wird ein Mann beschrieben, der nach einem Autounfall davon überzeugt ist, dass seine Schwester durch eine identisch aussehende Doppelgängerin ausgetauscht wurde. Ein solches Verhalten wurde erstmals 1923 von dem französischen Psychiater Jean-Marie Joseph Capgras beschrieben und wird daher auch als „Capgras-Sydrom“ bezeichnet. Außer nach einer Hirnschädigung, kann diese Störung auch im Rahmen einer Psychose, einem Delir oder einer Demenz auftreten.</p>
<p>Eine dem Capgras-Syndrom ähnliche Störung ist das sogenannte „Fregoli-Syndrom“ (benannt nach dem Verwandlungskünstler Leopoldo Fregoli). Auch dieses Syndrom kann nach Hirnverletzung, bei neurologischen Erkrankungen wie beispielsweise der Parkinsonerkrankung oder auch im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung auftreten. Dabei glauben die betroffenen Patienten, dass sich Menschen aus ihrem Umfeld optisch verändert haben und sich als eine andere Person ausgeben. Betroffene, die sich zur Behandlung in einem Krankenhaus aufhalten sind beispielsweise davon überzeugt, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt eigentlich ein Familienmitglied ist.</p>
<p>Das „Alien-Hand-Syndrom“ ist eine weitere, seltene <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologisch">neurologische</a> Erkrankung, bei der sich eine von beiden Händen der willkürlichen Steuerung entzieht und <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Autonom">autonome</a> und unkontrollierbare Bewegungen ausführt. Das bizarr anmutende Störungsbild kommt bei Menschen vor, bei denen die Nervenfasern, die die rechte und linke Hirnhälfte verbinden, durchtrennt wurden. Hierdurch wird das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften gestört, so als ob zwei verschiedene „Willen“ in einer Person vorhanden wären. Als Entdecker dieser Erkrankung gilt der deutsche <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologe">Neurologe</a> Kurt Goldstein, der das Syndrom Anfang des 20. Jahrhunderts als erster beschrieben hat. Patienten mit einem „Alien-Hand-Syndrom“ zeigen oft merkwürdige Verhaltensweisen. Es kann beispielsweise passieren, dass beim An- oder Auskleiden eine Hand die Hose an- oder ausziehen möchte, während die andere Hand genau das Gegenteil macht. Darüber hinaus haben die Patienten oft das Gefühl, dass die betroffene Hand gar nicht zu ihrem Körper gehört.</p>
<p>Das „Anton-Syndrom“ ist eine Störung im Rahmen einer kortikalen Blindheit (z.B. nach beidseitigen Läsionen der Sehrinde), bei der die Betroffenen den Verlust des Sehens nicht wahrnehmen und die Störung verleugnen. Diese fehlende Krankheitseinsicht wird als visuelle Anosognosie bezeichnet. Die Betroffenen handeln so, als ob sie sehen könnten, indem sie sich beispielsweise Ereignisse und Erinnerungen ausdenken oder mit nicht vorhandenen Personen sprechen, da sie der Meinung sind, dass sich diese mit ihnen in einem Raum befinden.</p>
<p>Das „Fremdsprachen-Akzent-Syndrom“ ist eine weitere, seltene neurologische Störung, bei der sich die Aussprache einer Person plötzlich so verändert, dass sie wie ein fremdsprachiger Akzent klingt (z.B. amerikanisch oder französisch). Diese Veränderung der Sprachmelodie und des Sprachmusters entsteht meist nach Hirnverletzungen wie einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma und tritt vermutlich als Folge einer veränderten Koordination der Sprechmuskulatur auf.<span> </span></p>
<p>Natürlich sind diese Syndrome äußerst selten und kommen weitaus weniger häufig vor, als andere neuropsychologische Erkrankungen wie bspw. Funktionsbeeinträchtigungen nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata. Sollen Sie dennoch das Gefühl haben, eine neuro(-psychologische) Diagnostik zu benötigen, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.<br />
Ihren Termin können Sie einfach über Doctolib (https://www.doctolib.de/neurologie/muenchen/sabine-uez) oder per Telefon unter <span class="w8qArf FoJoyf"></span><span><span class="LrzXr zdqRlf kno-fv"><a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=neurozentrum+arabellapark+#" data-dtype="d3ph" data-local-attribute="d3ph" data-ved="2ahUKEwiGpLCW-YSQAxWug_0HHWsxEHgQkAgoAHoECDAQAg"><span aria-label="089 95006766 anrufen">089 95006766</span></a></span></span> buchen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsdefizit Syndom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-als-schlafraeuber-zusammenhaenge-zwischen-adhs-und-insomnien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesmüdigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema. Was sind die Ursachen dafür und wie kann ich es von Narkolepsie abgrenzen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-als-schlafraeuber-zusammenhaenge-zwischen-adhs-und-insomnien/">Das Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsdefizit Syndom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Das Aufmerksamkeits Defizit und Hyperaktivitätssyndrom als Schlafräuber: Zusammenhänge zwischen ADHS- Syndrom und Insomnien (Schlafstörungen)</strong><strong> </strong></h1>
<h2>In der Praxis beobachten wir immer wieder, dass unsere ADHS Patienten gehäuft Schlafprobleme beklagen. Aber auch Tagesmüdigkeit ist oft ein großes Thema.</h2>
<p>Diese beiden Themen werden oft übersehen und zu wenig beachtet. Im Allgemeinen ist bekannt, dass ADHS Patienten:innen überhäufig unter Schlafstörungen leiden. 25-50% aller Erwachsenen AHDS Patienten leiden unter zu wenig Schlaf und Erholung.</p>
<p>Gründe hierfür können verschiedene sein: bekannt ist, dass es eine erhöhte Koinzidenz (also parallelem Auftreten) von ADHS und sogenannten primären Schlaferkrankungen vorhanden ist. Schlafprobleme können außerdem durch die ADHS Medikation verursacht werden oder durch das ADHS Syndrom und seine Symptome an sich. Wichtig ist, dass die Symptome ernstgenommen und Ursachen abgeklärt und ggf. behandelt werden.<br />
Die verminderte oder fragmentierte Schlafzeit kann dazu führen, dass die Betroffenen tagsüber müde sind, unkonzentriert und mit schlechter Stimmung. Die allgemeine physische Gesundheit leidet, in der Folge die Lebensqualität und die berufliche/schulische Performance.</p>
<p>Auch bei Kindern mit ADHS, Autismus oder bestimmten genetischen Syndromen beginnen die Symptome oft schon sehr früh. Die häufige Schlafunterbrechung kann hier die Gehirnstruktur und die Gehirnfunktion  beeinträchtigen und zu einer Dysbalance der Botenstoffe im Gehirn führen.</p>
<h2><strong>Ursachen für die Schlafprobleme:</strong></h2>
<ul>
<li>ADHS Betroffene haben häufig schlechteres Schlafverhalten, können Bettgehroutinen weniger gut einhalten und kommen schlecht zur Ruhe. Oft verhindert das bekannte Gedankenkreisen das Einschlafen am Abend.</li>
</ul>
<ul>
<li>Stimulanzien: Die gängige Medikation bei AHDS sind die sogenannten Stimulanzien. Diese Medikamente helfen oft sehr gut die ADHS Symptome zu vermindern, haben aber häufig Schlafprobleme zur Folge (durch zu hohe Wachheit am Abend).</li>
</ul>
<ul>
<li>Paralleles Auftreten von „Primären Schlaferkrankungen“
<ul>
<li>ADHS Patienten haben ein erhöhtes Risiko für schlafbezogene Atmungsstörungen wie das obstruktive Schlafapnoe Syndrom. Diese können bereits im Kindheitsalter auftreten und sind behandelbar. Wenn von starkem Schnarchen berichtet wird oder Probleme im HNO Bereich bestehen, ist eine Abklärung unbedingt erforderlich!</li>
<li>44% der ADHS Patienten haben ein sogenanntes Restless Legs Syndrom oder RLS ähnliche Symptome. Dies kann die Schlafqualität deutlich beeinträchtigen, wäre aber gut behandelbar!</li>
<li>Beim sogenannten „Delayed sleep phase Syndrom“ treten Störungen des Tag Nacht Rhythmus auf- insbesondere gehen diese Personen &gt;2h später in Bett als „Normal“ und stehen dafür auch später auf. Hier gibt es auch eine gehäufte Assoziation zu ADHS, insbesondere ist hier auch ein Zusammenhang auf bestimmten Genen nachgewiesen worden. Die ADHS Symptome können die Schlafproblematik noch zusätzlich verschärfen. Allgemein leiden 66% der erwachsenen ADHS Patienten unter zu spätem Bettgehen und überhäufigem Nachterwachen im Vergleich zu 6-50% in der allgemeinen Bevölkerung.<strong> </strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2><strong>Übermässige Tagsmüdigkeit- ADHS oder NARKOLEPSIE?</strong></h2>
<p>Besonders interessant ist die Abgrenzung bzw. Überlappung zur sogenannten Narkolepsie. Dies ist eine neurologische Erkrankung bei der die Betroffenen unter einem übermässigen Bedürfnis an Schlaf am Tag leiden und unter plötzlichem Einschlafen sowie sog. Schlafdissoziationen (Schlaflähmungen, Hypnagoge Halluzinationen und sog „Kataplexien“, einem plötzlichen Verlust des Muskeltonus, ausgelöst durch bestimmte Emotionen).</p>
<p>Erwachsene mit Narkolepsien haben ein doppelt so hohes Risiko eine ADHS Diagnose in der Kindheit erhalten zu haben. Die Hyperaktivität /Impulsivität kann bei Kindern auch ein Mechanismus sein, eine Fatigue zu kompensieren. Der Zusammenhang zwischen ADHS und Narkolepsie ist noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet aber, dass die übermässige Tagesmüdigkeit bei Narkolepsiepatienten die Ursache ist für Unaufmerksamkeit, schlechte Exekutivfunktionen und Impulsivität. Die Symptomüberlappung kann zu Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen diesen beiden Störungsbildern führen. Aber auch Ähnlichkeiten in der Pathophysiologie können zur Symptomüberlappung führen. Ebenso wird auch ein genetischer Zusammenhang zwischen der Narkolepsie Typ 2 und AHDS vermutet.</p>
<p><strong>Wichtig ist: </strong>all diese Symptome sollten ausführlich untersucht und eingeordnet werden. Schlafprobleme können ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. Bei leichten Beschwerden reicht oft der Gang zum Hausarzt aus, bei deutlicher Beeinträchtigung und langanhaltenden Beschwerden sollten sie den entsprechenden Facharzt aufsuchen!</p>
<p>Sowohl das AHDS Syndrom sollte vom Facharzt diagnostiziert werden als auch die Schlafstörungen genauer eingeordnet. Neben dem ausführlichen Gespräch und testpsychologischen Verfahren sind auch oft körperliche Untersuchungen wie EEG und Messungen des Nachtschlafes notwendig. Manchmal ist auch der Gang in ein Schlaflabor notwendig.  Je nach herausgefundener Ursache sollten z.B. verhaltenstherapeutische, medikamentösen oder weitere Maßnahmen eingeleitet werden.</p>
<p>Im Neurozentrum Arabellapark bieten wir sowohl eine kompetente ADHS Diagnostik an (Dr. Uez, Dr. Röver, Dr .Seiler, Dr. Macias) als auch die schlafmedizinische Einordnung (Herr Professor Young). Zögern sie nicht, sich bei Problemen einen Termin bei einem unserer Experten zu vereinbaren!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 10:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson sind signifikant und haben weitreichende Konsequenzen für die Behandlung und das Management dieser Erkrankungen. Doch wie genau äußern sich die Unterschiede? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/">Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><u>Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</u></strong></h2>
<p>Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen sind weit verbreitete neurodegenerative Erkrankungen, die das Leben von Millionen Menschen weltweit beeinflussen. Bei der Betrachtung dieser Krankheiten fällt zunehmend auf, dass das Geschlecht eine wichtige Rolle bei der Entwicklung, dem Verlauf und den Symptomen spielt. In diesem Beitrag werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson genauer untersucht und erläutert, warum diese Erkenntnisse für die klinische Praxis entscheidend sind.</p>
<p><strong><u>Alzheimer-Krankheit: Geschlechtsspezifische Unterschiede</u></strong></p>
<p>Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und betrifft insbesondere Frauen. Studien zeigen, dass etwa zwei Drittel der Alzheimer-Patienten Frauen sind, was auf das signifikant höhere Risiko von Frauen hindeutet. Ein möglicher Faktor für diesen Unterschied könnte mit hormonellen Veränderungen, insbesondere dem Rückgang von Östrogen nach der Menopause, zusammenhängen, der das Risiko für Alzheimer bei Frauen erhöhen könnte.</p>
<ol>
<li>Kognitiver Abbau</li>
</ol>
<p>Frauen neigen dazu, einen stärkeren kognitiven Abbau zu erleben als Männer, auch wenn beide Geschlechter im gleichen Krankheitsstadium sind. Besonders betroffen sind das verbale Gedächtnis, das episodische Gedächtnis und die visuospatialen Fähigkeiten. Studien haben gezeigt, dass Frauen in diesen Bereichen schlechter abschneiden als Männer, was zu einer schnelleren Verschlechterung ihrer kognitiven Funktionen führen kann.</p>
<ol start="2">
<li>Krankheitsverlauf und Outcome</li>
</ol>
<p>Frauen mit Alzheimer zeigen eine längere Lebensdauer, obwohl sie oft schwerere Behinderungen haben. Männer hingegen weisen eine höhere Komorbidität und Sterblichkeitsrate auf. Frauen erreichen jedoch schneller einen teilweisen Verlust der Autonomie, was bedeutet, dass sie in einem früheren Stadium auf Pflege angewiesen sind. Ein weiterer bemerkenswerter Unterschied ist, dass Frauen oft schwerwiegendere neuropsychiatrische Symptome wie Anosognosie (Fehlwahrnehmung des eigenen Krankheitszustands) und Disinhibition (impulsive oder unangemessene Handlungen) zeigen. Männer sind wiederum häufiger von Depressionen betroffen.</p>
<ol start="3">
<li>Neuropsychiatrische Symptome</li>
</ol>
<p>Die neuropsychiatrischen Symptome bei Alzheimer unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern. Frauen zeigen häufig schwerere Ausprägungen von Anosognosie und Disinhibition, während Männer mit Alzheimer eine höhere Prävalenz von Major Depression aufweisen. Diese Unterschiede sind klinisch relevant, da sie unterschiedliche therapeutische Ansätze erfordern, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Parkinson-Krankheit: Geschlechtsspezifische Unterschiede</u></strong></p>
<p>Parkinson ist eine weit verbreitete neurodegenerative Erkrankung, die in der Regel Männer betrifft. Männer erkranken auch häufiger und früher an Parkinson als Frauen, was auf genetische oder hormonelle Unterschiede hinweisen könnte.</p>
<ol>
<li>Motorische Symptome</li>
</ol>
<p>Ein auffälliger Unterschied bei Parkinson ist die Art der motorischen Symptome zwischen den Geschlechtern. Frauen entwickeln häufiger ein tremordominantes Parkinson (d.h., Zittern ist das Hauptsymptom), während Männer eher eine rigide Form der Erkrankung zeigen, bei der Steifheit und langsame Bewegungen im Vordergrund stehen. Darüber hinaus reagieren Frauen in der Regel besser auf tiefen Hirnstimulationen, was ihre Lebensqualität erheblich verbessern kann. Frauen haben auch häufiger Dyskinesien, unwillkürliche Bewegungen, vor allem bei längerem Krankheitsverlauf.</p>
<ol start="2">
<li>Kognitive und Verhaltenssymptome</li>
</ol>
<p>Frauen mit Parkinson schneiden in kognitiven Tests besser ab als Männer, insbesondere in verbalen Gedächtnisaufgaben. Dennoch haben Frauen eine höhere Prävalenz von Depressionen und berichten häufiger über Schmerzen. Diese Unterschiede sind von Bedeutung, da sie den therapeutischen Ansatz beeinflussen könnten, insbesondere bei der Behandlung von Depressionen und schmerzhaften Symptomen. Männer mit Parkinson hingegen weisen höhere Homocysteinwerte auf, was ein potenzieller Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen sein könnte.</p>
<ol start="3">
<li>Neuropsychiatrische Profile</li>
</ol>
<p>Ein wichtiger Unterschied bei Parkinson-Demenz (PDD), der späteren Phase der Parkinson-Krankheit, ist, dass diese Patienten eine höhere Prävalenz von Major Depression zeigen als Alzheimer-Patienten. Auf der anderen Seite zeigen Alzheimer-Patienten oft schwerwiegendere Anosognosie und Disinhibition. Halluzinationen treten bei Parkinson-Patienten häufiger und in stärkerer Ausprägung auf, während bei Alzheimer-Patienten Symptome wie Agitation, Reizbarkeit und Apathie dominieren.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson sind signifikant und haben weitreichende Konsequenzen für die Behandlung und das Management dieser Erkrankungen. Frauen sind häufiger von Alzheimer betroffen und zeigen stärkeren kognitiven Abbau und schwerwiegendere neuropsychiatrische Symptome. Bei Parkinson zeigen Frauen eine höhere Prävalenz von tremordominanten Formen und Dyskinesien, während Männer häufig früher erkranken und stärkere motorische Symptome wie Steifheit haben. Ein besseres Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend, um individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/unterschiede-von-krankheitssymptomen-nach-geschlecht-bei-alzheimer-und-parkinson/">Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer und Parkinson: Ein Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/auswirkungen-weiblicher-hormone-auf-neurologische-und-psychische-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 10:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Frau ist von hormonellen Schwankungen betroffen. Doch wie wirken sich diese auf Krankheiten wie Migräne, das Schlaganfallrisiko oder ADHS Symptome aus? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/auswirkungen-weiblicher-hormone-auf-neurologische-und-psychische-erkrankungen/">Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Auswirkungen weiblicher Hormone auf neurologische und psychische Erkrankungen</strong></h1>
<p>Das Leben von Frauen ist durch viele hormonelle Schwankungen geprägt – sei es durch den monatlichen Menstruationszyklus oder durch verschiedene Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Menopause. Viele Frauen berichten, dass ihre Beschwerden eng mit dem Zyklus oder der jeweiligen Lebensphase zusammenhängen.<br />
Zu den betroffenen Erkrankungen gehören Migräne, Multiple Sklerose, Depressionen und auch ADHS. Einige hormonelle Phasen, wie die Schwangerschaft, können bei bestimmten Erkrankungen, wie z.B. Multiple Sklerose, sogar schützend wirken, während in anderen Phasen, wie nach der Schwangerschaft oder in der prämenstruellen Zeit, die Beschwerden verstärkt auftreten.</p>
<p>Ursache für diese Schwankungen sind vor allem die Hormone Östrogen und Progesteron, deren Spiegel im Laufe des Zyklus und des Lebens schwanken. Diese Hormone wirken direkt auf das zentrale Nervensystem und können die Sensitivität von Neurotransmittern beeinflussen, was zu einem Ungleichgewicht und letztlich zu Symptomen führen kann.</p>
<p><strong>Migräne, die Pille und das Schlaganfallrisiko</strong></p>
<p>Ein bekanntes Beispiel für die Auswirkungen hormoneller Schwankungen ist Migräne. Die prämenstruelle Phase ist häufig mit einer Verschlechterung von Migräne verbunden. Man unterscheidet hier zwischen menstrueller Migräne, die ausschließlich um die Menstruation auftritt, und menstruationsassoziierter Migräne, die auch an anderen Tagen des Zyklus auftritt.<br />
Viele Frauen nutzen hormonelle Verhütungsmethoden wie die Pille oder den Verhütungsring, da diese oft menstruationsbedingte Beschwerden lindern.</p>
<p>Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Kombination von Migräne und hormoneller Verhütung das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Das allgemeine Schlaganfallrisiko liegt bei etwa 2,5 pro 100.000 Menschen. Bei Migräne ohne Aura (und ohne hormonelle Verhütung) steigt das Risiko auf 4,0 pro 100.000, während es bei Migräne mit Aura auf 5,9 pro 100.000 ansteigt. Besonders gefährlich wird es, wenn Migräne mit Aura in Kombination mit der Einnahme einer hormonellen Kombinationspille auftritt, da das Schlaganfallrisiko in diesem Fall auf 36,9 % ansteigt.<br />
Bei Migräne mit Aura sind deshalb hormonelle Kombinationspräparate nicht empfehlenswert. Liegen zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Nikotin, Diabetes oder Übergewicht vor, wird ebenfalls von hormoneller Verhütung abgeraten. Bei Migräne ohne Aura und ohne weitere Risikofaktoren kann die Pille jedoch unter ärztlicher Beratung weiterhin eingesetzt werden.</p>
<p>Migräne sollte je nach Häufigkeit und Schwere mit geeigneten Mitteln behandelt werden, wie z.B. Betablockern, CGRP-Antikörpern oder Botulinumtoxin. Topiramat wird jedoch wegen möglicher Risiken für eine Schwangerschaft bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht zur Migräneprophylaxe eingesetzt.</p>
<p><strong>ADHS und der hormonelle Zyklus</strong></p>
<p>Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS) kann stark vom Menstruationszyklus beeinflusst werden. Viele Patientinnen berichten, dass sich ihre Symptome, wie Konzentrationsschwierigkeiten, Ablenkbarkeit oder starke Stimmungsschwankungen, in der prämenstruellen Phase verschlimmern. Manche Frauen stellen auch fest, dass ihre Stimulanzientherapie in dieser Phase weniger wirksam ist.</p>
<p>In solchen Fällen kann eine Anpassung der Medikation, etwa durch eine höhere Dosierung während der prämenstruellen Phase, hilfreich sein. Auch eine zusätzliche Hormontherapie oder pflanzliche Präparate wie Mönchspfeffer können unterstützend wirken. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation helfen vielen Frauen, den Stress zu reduzieren und das emotionale Wohlbefinden zu steigern. Eine ausgewogene Ernährung, die Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B6 umfasst, sowie regelmäßige Bewegung können ebenfalls die Symptome lindern. Ebenso wichtig ist eine gute Schlafhygiene, da ausreichend Schlaf und eine regelmäßige Schlafroutine helfen, sowohl emotionale als auch körperliche Beschwerden zu reduzieren.</p>
<p>Es ist oft sinnvoll, neben der neurologischen oder psychiatrischen Behandlung auch die Frauenärztin oder den Frauenarzt einzubeziehen, um die beste Betreuung während der verschiedenen Lebensphasen zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Frauen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden, sollten ihre Beschwerden im Gespräch mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin gezielt ansprechen. Eine individuell abgestimmte Therapie kann helfen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.</p>
<p>Wenn Sie unter einer der genannten Erkrankungen leiden und Unterstützung suchen, können Sie einen Termin unter 089/95006766 oder über <a href="http://www.jameda.de/">www.jameda.de/</a> buchen.</p>
<p>Dr. Sabine Uez<br />
Dr. Claudia Seiler</p>
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		<title>AD(H)S am Arbeitsplatz &#8211; Beeinträchtigung oder Bereicherung?</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/adhs-am-arbeitsplatz-beeintraechtigung-oder-bereicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2025 10:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[ADS]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Nachteil]]></category>
		<category><![CDATA[Spontan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AD(H)S wird am Arbeitsplatz häufig als Last empfunden. Doch bringt AD(H)S viele Vorteile, die oft nicht genutzt werden. Kleine Anpassungen im Berufskontext können schon zu großen Verbesserungen führen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) in der Arbeitswelt</strong></h2>
<h4>Durch die bessere Verfügbarkeit von ADHS Diagnostik und die höhere mediale Aufmerksamkeit, trifft das Thema „Umgang von Mitarbeiter:innen mit ADHS“ immer mehr Firmen. Unternehmer stehen vor der Aufgabe, wie sie ADHS- Mitarbeiter:innen bestmöglich bei ihren Symptomen unterstützen und eine geeignete Umgebung schaffen, damit diese ihr hohes Potential besser entfalten können.</h4>
<p>Neben Medikamenten, die als hilfreiche Unterstützung für die Person selbst dienen können, können je nach Unterform bzw. der Hauptsymptom des AHDS (Unaufmerksamer oder hyperaktiver Typus) verschiedene Strategien sinnvoll sein.</p>
<p><strong>Spezifische Symptome fordern spezifische Strategien: </strong></p>
<ol>
<li>Aufmerksamkeitsregulation</li>
</ol>
<p>Das Hauptsymptom von ADHS besteht hauptsächlich in der Aufmerksamkeitsregulation. Betroffene Personen haben Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit auf monotone oder organisatorisch anspruchsvolle Aufgaben zu richten. Problematisch wird dies, wenn Aufgaben uninteressant oder routinemäßig werden. Personen mit ADHS lassen sich leicht ablenken und verlieren schnell das Interesse an der Tätigkeit.</p>
<p>Hier könnten (je nach Beruf) z.B. Maßnahmen helfen, die den Betroffenen von äußeren Reizen abschirmen. Um die Ablenkbarkeit durch Geräusche zu vermeiden, kann so beispielsweise auf Noise Cancelling Kopfhörer oder auch das Musikhören eine geeignete Maßnahme sein. Je nach Verfügbarkeit wäre zudem auch ein eigener, abgeschirmter Arbeitsplatz von Vorteil. Des Weiteren kann das Smartphone auch eine erhöhte Ablenkbarkeit provozieren. Oftmals ist auch das Homeoffice keine geeignete Arbeitsform für Personen mit ADHS, da hier eine noch größere Verfügbarkeit von Ablenkung vorhanden ist. Dies kann aber interindividuell unterschiedlich sein.</p>
<ol start="2">
<li>Hyperaktivität</li>
</ol>
<p>Zudem besteht bei vielen Personen mit ADHS eine innerliche Rastlosigkeit, die sich auch in erhöhter Unruhe und in einem konstanten Bedürfnis nach Bewegung äußert. Im Beruf kann dies zu einigen aufgabenbezogenen, aber auch sozialen Schwierigkeiten führen.</p>
<p>Monotone Arbeiten und Tätigkeiten sollten je nach Möglichkeit vermeiden werden. Einen Arbeitsplatz der eine gewisse Bewegungsfreiheit wie etwa durch „Walking Pads“ oder höhenverstellbare Schreibtische bietet, führen oft zu Linderung der Rastlosigkeit.</p>
<ol start="3">
<li>Impulsivität</li>
</ol>
<p>Auch die erhöhte Impulsivität kann im Berufsalltag zu einigen Problematiken führen. So treffen diese Personen möglicherweise unüberlegte, folgenreiche Entscheidungen, können sich in sozialen Settings schlecht regulieren oder anpassen oder haben zwischenmenschliche Konflikte mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten. Durch klare Kommunikation, regelmäßiges Feedback, Training der Selbstreflektion oder der emotionalen Intelligenz kann dem effektiv entgegengewirkt werden. Auch „Ruhezonen“ oder feste Pausenzeiten können zur emotionalen Distanzierung im beruflichen Kontext sinnvoll sein.<u></u></p>
<p><strong>AD(H)S in Führungsrollen</strong></p>
<p>Oftmals sind ADHS Patienten besonders ehrgeizig, interessiert und besitzen die Fähigkeit sich in für sie interessante Aufgaben sehr intensiv einzuarbeiten. Hierbei kommen Sie in einen sog „Hyperfokus“ und können in dieser Zeit besonders interessiert, lange und intensiv an einer Thematik arbeiten. Die unkonventionelle Denkweise kann in kreativen oder unternehmerischen Kontexten besonders wertvoll sein. Personen mit ADHS sind dementsprechend oft in der Lage, neue Perspektiven zu entwickeln und innovative Lösungen zu finden. Das assoziative Denken ermöglicht es ihnen, kreative Ansätze zu verfolgen, die anderen möglicherweise nicht in den Sinn kommen. Oft findet sich daher ein hoher Anteil an ADHS Betroffenen in Führungspositionen.</p>
<p>In der Rolle als Führungskraft hängt der Erfolg von Personen mit ADHS von ihrer Fähigkeit ab, ihre Impulsivität zu kontrollieren, feste strukturierte Abläufe zu implementieren und ein gutes Teamumfeld zu schaffen. Problematisch kann vor allem impulsives Verhalten in Bezug auf Mitarbeiter:innen sein. Hierbei sollte sich die Person Unterstützung suchen, wenn es zu Problemen mit dem Arbeitsklima gekommen ist.</p>
<p>Personen mit ADHS benötigen oft Unterstützung bei Routineaufgaben, die sie nicht gut allein bewältigen können. Die Personen sollten darauf achten, nicht in einen Überlastungszustand zu kommen. Ein gut organisiertes Sekretariat, regelmäßiges Feedback, ggf. Unterstützung durch ein Coaching und organisierte Arbeitsabläufe können helfen, Überforderungen zu vermeiden.</p>
<p>Ein weiteres, ausgeprägtes Symptom ist das Prokrastinieren von Aufgaben. Durch das Aufschieben von Aufgaben entsteht ein immer größerer Druck, der oft dazu führt, dass Aufgaben schnell, oberflächlich und nicht detailliert genug bearbeitet werden. Das systematische Erarbeiten von Kalendersystemen, Aufgabenlisten und das Setzen von Deadlines kann hierbei Unterstützung bieten.</p>
<p><strong>ADHS am Arbeitsplatz – eine Bereicherung? </strong></p>
<p>Personen mit ADHS sollten in ihren Stärken und Potentialen unterstützt werden, damit ein reibungsloser Ablauf in Teams und Unternehmen stattfinden kann. Zwar kann nicht gewährleistet werden, dass sie nur die für sie optimalen Aufgaben bearbeiten dürfen, jedoch führen suboptimale Aufgaben zu vielfältigen Schwierigkeiten im Arbeitsablauf und der Arbeitszufriedenheit. So hat es wenig Nutzen, Personen mit ADHS nur Routine- oder organisatorische Aufgaben zuzuteilen.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein flexibles und stärkenorientiertes Arbeitsumfeld einen großen Nutzen aus der Kreativität und Spontanität von Personen mit ADHS ziehen kann – so ist ADHS dementsprechend nicht immer eine Belastung, sondern durchaus auch eine Bereicherung.</p>
<p><em>Sollten sie vermuten, dass sie selbst unter ADHS leiden und Diagnostik oder Beratung in Bezug auf dadurch entstandene private oder berufliche Themen benötigen, vereinbaren sie sich gerne einen Termin unter 089/965006766 oder unter <a href="http://www.jameda.de/">www.jameda.de/</a></em></p>
<p><em>Dr. Sabine Uez, Dr. J. Röver, Dr. Claudia Seiler,  Dr. N. Marcias (Ärztliche Diagnostik)</em></p>
<p><em>Oder N. Xynos, MSc Psychologin ( ADHS- Coaching oder Behandlung mit Neurofeedback).</em></p>
<p><em>Wenn sie in Ihrem Unternehmen mithilfe eines Vortrages oder Coachings mehr erfahren wollen über ADHS und Strategien für Ihre Mitarbeiter schreiben Sie uns gerne eine email an: </em><a href="mailto:info@neurozentrum-arabellapark.de"><em>info@neurozentrum-arabellapark.de</em></a></p>
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		<title>Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-der-feind-des-alltags-nichtmedikamentoese-behandlungsoptionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sabine.uez]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 12:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[Aura]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfweh]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurofeedback]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Triptane und Ibuprofen: Das am häufigsten gewählte Mittel um gegen Migräne vorzugehen. Doch auch Behandlungen ohne Medikamente sind sehr wirksam.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-der-feind-des-alltags-nichtmedikamentoese-behandlungsoptionen/">Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><u>Migräne, der Feind des Alltags: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen</u></h2>
<p>Nicole Xynos, MSc (Psychologie)</p>
<p>Migräne ist eine komplexe neurologische Erkrankung, deren genaue Ursachen noch nicht vollständig verstanden sind. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, biologischen und umweltbedingten Faktoren zur Entstehung von Migräne beiträgt. Aber wie entstehen diese Schmerzen?</p>
<p>Migräne steht mit einer starken neuronalen Aktivität und den Blutgefäßen im Gehirn in Verbindung. Eine Übererregbarkeit der Nervenzellen kann eine Reihe von Veränderungen auslösen, die zu einer Entzündung der Blutgefäße und somit zu Schmerzen führen. Zusätzlich gibt es zahlreiche Triggerfaktoren, die Migräneattacken auslösen können. Dazu zählen Stress, hormonelle Veränderungen wie während der Menstruation, bestimmte Nahrungsmittel oder Schlafstörungen. Auch Umweltfaktoren, wie Lärm, grelles Licht oder bestimmte Gerüche, können Migräneanfälle hervorrufen. Veränderungen in der Konzentration von Neurotransmittern, insbesondere Serotonin, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, da Serotonin die Schmerzregulation im Gehirn beeinflusst.</p>
<p>Bei Migräne gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: Akutbehandlung und Prophylaxe.</p>
<p><strong>Akutbehandlung</strong>: Diese zielt darauf ab, die Symptome während einer Migräneattacke zu lindern. Zu den Optionen gehören:</p>
<ol>
<li>Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen;  Paracetamol; Kombinationspräparate (z.B. mit Koffein))</li>
<li>Triptane (Spezifische Medikamente wie Sumatriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan, die gezielt gegen Migräneschmerzen wirken), Lasmiditan oder die sogenannten Gepante</li>
<li>Transkutane Stimulation des N.Trigeminus (ein kleines Gerät, welches auf die Stirn geklebt wird)</li>
</ol>
<p><strong>Prophylaxe</strong>: Diese zielt darauf ab, die Häufigkeit und Schwere der Migräneattacken zu reduzieren. Möglichkeiten sind:</p>
<ol>
<li>Medikamentöse Therapie: in Tablettenform (z.B. Betablocker, Antidepressiva etc.), Antikörpertherapie (z.B. CGRP Antikörper) und Injektion von Botulinumtoxin bei chronischer Migräne. Wenn Sie mehr zur medikamentösen Therapie lesen wollen, öffnen sie den Blogbeitrag von Herrn Professor Ochs (https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie/migraene-und-migraeneprophylaxe/)</li>
<li>Lebensstilfaktoren: Ausdauersport, Entspannungsverfahren, die richtige Ernährung und regelmäßiger Schlaf</li>
<li>Neurofeedback, transkutane Stimulation des N.Trigeminus</li>
</ol>
<h3><u>Durch bewusste Selbstregulation Migräne verhindern</u></h3>
<p>Neurofeedback hat sich als vielversprechende Methode zur Behandlung von Migräne erwiesen. Hier erlernt man zu Beginn unbewusst und dann auch aktiv, sich selbst in einen Entspannungszustand zu versetzen, der eine Migräneattacke akut lindern und in weiterer Folge verhindern kann. Sobald man geübter ist, funktioniert die Selbstregulation und Selbstoptimierung von ganz allein – eine entspannte neuronale Aktivität wird in das eigene Hirnmuster integriert.</p>
<p>Vorteile von Neurofeedback bei Migräne:</p>
<ol>
<li>Reduzierung der Migränefrequenz: Studien haben gezeigt, dass Neurofeedback die Häufigkeit von Migräneattacken bei einigen Patienten verringern kann.</li>
<li>Verbesserung der Schmerzbewältigung: Durch die Schulung der Selbstregulation der Gehirnaktivität können Betroffene besser mit Schmerz umgehen und auch die Intensität der Migräneattacken reduzieren.</li>
<li>Geringe Nebenwirkungen: Im Vergleich zu medikamentösen Behandlungen hat Neurofeedback in der Regel weniger Nebenwirkungen, was es zu einer attraktiven Option für viele Patienten macht.</li>
<li>Langfristige Effekte: Einige Studien zeigen, dass die positiven Effekte von Neurofeedback auch nach Abschluss der Behandlung anhalten können.</li>
</ol>
<h3><u>Die richtige Ernährung</u></h3>
<p>Die Ernährung kann einen signifikanten Einfluss auf die Migräneanfälligkeit haben. Es gibt keine spezielle &#8220;Ernährungsform&#8221;, die für alle Migränepatienten geeignet ist, aber einige allgemeine Empfehlungen und Strategien können helfen, Migräneattacken zu reduzieren. Es ist wichtig, dass Migränepatienten individuell herausfinden, welche Nahrungsmittel für sie problematisch sind. Ein Ernährungstagebuch kann hierbei helfen.</p>
<ul>
<li>Regelmäßige Mahlzeiten: Essen Sie regelmäßig und vermeiden Sie lange Essenspausen, um Blutzuckerschwankungen zu verhindern, die Migräne auslösen können.</li>
<li>Trigger – Lebensmittel: Führen Sie ein Ernährungstagebuch, um potenzielle Nahrungsmittel-Trigger zu identifizieren.</li>
<li>Entzündungshemmende Ernährung: Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunde Fette (wie Olivenöl) und mageres Protein (z.B. Fisch) ist, kann entzündungshemmende Eigenschaften haben und die allgemeine Gesundheit fördern.</li>
<li>Starke Blutzuckerschwankungen können Migräne begünstigen. Jeder reagiert anders auf Lebensmittel- sie können durch Messung des BZ Spiegels (z.B. via eine App) herausfinden, auf welche Lebensmittel sie besonders stark reagieren und dann diese Lebensmittel meiden.</li>
<li>Probiotika: Lebensmittel, die reich an Probiotika sind, wie Joghurt oder fermentierte Produkte, könnten positiv auf das Mikrobiom und damit auch auf das Migränemanagement wirken.</li>
</ul>
<p>Abschließend lässt sich sagen, dass Migräne eine komplexe und belastende Erkrankung ist, die nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen kann, sondern auch eine Vielzahl von individuellen Faktoren und Triggern umfasst. Es ist entscheidend, dass Migränepatienten gemeinsam mit ihren Ärzten einen personalisierten Behandlungsplan entwickeln, um die Häufigkeit und Intensität der Attacken zu reduzieren. Ein besseres Verständnis der eigenen Auslöser und eine proaktive Herangehensweise können dazu beitragen, die Lebensqualität erheblich zu verbessern und den Alltag mit Migräne besser zu bewältigen.</p>
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		<title>Neurofeedback</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie-neuropsychologie/neurofeedback/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 15:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE - NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Neurofeedback]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesen Sie mehr zum Thema Neurofeedback und seinen Therapieeinsatzmöglichkeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neurologie-neuropsychologie/neurofeedback/">Neurofeedback</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h1>Neurofeedback</h1>
<h4>Prof. Dr. Ingo Keller</h4>
<p><strong>Was versteht man unter Neurofeedback?</strong></p>
<p>Neurofeedback ist eine computergestützte Therapie, mit deren Hilfe unbewusst ablaufende Hirnaktivität an den Patienten rückgemeldet wird. Die Form der Rückmeldung erfolgt audiovisuell. Die Gehirnaktivität wird dabei über Elektroden am Kopf gemessen und an einen Computer weitergeleitet. Das EEG-Signal wird hier in Echtzeit analysiert und in seine Frequenzanteile zerlegt. In der Regel geht es darum, bestimmte Frequenzbänder im Gehirn zu verstärken oder abzuschwächen. Hat der Patient herausgefunden, wie er einzelne Frequenzbänder beeinflussen kann, wirkt das audiovisuelle Feedback wie eine Belohnung. Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Auf einem Bildschirm wird ein Objekt, z. B. ein Flugzeug, angezeigt. Dieses Flugzeug wird mithilfe der Hirnaktivität gesteuert und bewegt. Das Gehirn lernt dabei seine Selbstregulierungsfähigkeit zu optimieren. Es werden also Konzentrationstechniken erlernt. Diese können beispielsweise bei Patienten mit ADHS zum Einsatz kommen. Insbesondere bei Schülern mit ADHS kann bei Konzentrationsschwierigkeiten im Unterricht auf diese erlernten Konzentrationstechniken zurückgegriffen werden. Die neu erlernten Selbstregulierungsprozesse werden im Verlauf der Therapie zunehmend in den Alltag übertragen und es kommt zu einer dauerhaften Verbesserung der Symptome.</p>
<p><strong>Messung</strong></p>
<p>Je nach aktuellem mentalen Zustand dominieren unterschiedliche Frequenzbänder. Beim Einschlafen und Entspannen, produziert unser Gehirn beispielswiese sogenannte Theta-Wellen mit einer Frequenz von 4 bis 7 Hz. Sind wir wach und müssen uns stark konzentrieren, dann überwiegen schnelle Beta-Wellen mit einer Frequenz von 14 bis 30 Hz. Aufgrund einer neurologischen Erkrankung oder Hirnverletzung kann es sein, dass die Regulation der Hirnwellen nicht mehr richtig funktioniert, indem beispielsweise zu wenig hochfrequente Hirnwellen oder zu viel niederfrequente Wellen produziert werden. Eine solche Regulationsstörung liegt beispielsweise im Rahmen einer ADHS vor. Bereits seit den 1970er Jahren konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass ADHS mit Hilfe von Neurofeedback positiv beeinflusst werden kann und betroffene Patientinnen und Patienten deutlich an Lebensqualität gewinnen.</p>
<p><strong>Welche Einsatzgebiete sind bekannt?</strong></p>
<p>Neben <strong>ADHS</strong> können mit Neurofeedback auch andere <strong>Aufmerksamkeitsstörungen</strong> wie sie etwa nach einem <strong>Schädelhirntrauma</strong> oder einem <strong>Schlaganfall</strong> auftreten können, behandelt werden. Darüber hinaus findet Neurofeedback auch bei der Behandlung von <strong>Ängsten</strong>, <strong>Schmerzen</strong> (insb. Migräne) oder <strong>Schlafstörungen</strong> Anwendung.</p>
<p><strong>An wen richtet sich das Neurofeedback?</strong></p>
<p>Neurofeedback kann bei jedem Patienten angewendet werden. Erste Therapieerfolge zeigen sich bereits nach wenigen Sitzungen. Im Gegensatz zu einer medikamentösen Therapie sind keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten.</p>
<p>Buchen Sie jetzt Ihren Termin über die Plattform Jameda oder telefonisch unter der 089/95 00 67 66 und überzeugen Sie sich selbst!</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Brain Fog</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neuropsychologie/brain-fog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 16:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das klare Denken schwerfällt und wir das Gefühl haben unser Kopf sei voller „Nebel“ sprechen Fachleute von „Brain Fog“. Obwohl der Begriff „Brain Fog“ schon länger existiert, ist er vor allem während der Corona-Pandemie populär geworden. Menschen, die unter dem sogenannten Long-Covid-Syndrom leiden, berichten oft Probleme beim Konzentrieren, ein verlangsamtes Denken oder eine reduzierte Merkfähigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neuropsychologie/brain-fog/">Brain Fog</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h1>Brain Fog</h1>
<p>Wenn das klare Denken schwerfällt und wir das Gefühl haben unser Kopf sei voller „Nebel“ sprechen Fachleute von „Brain Fog“. Obwohl der Begriff „Brain Fog“ schon länger existiert, ist er vor allem während der Corona-Pandemie populär geworden. Menschen, die unter dem sogenannten Long-Covid-Syndrom leiden, berichten oft Probleme beim Konzentrieren, ein verlangsamtes Denken oder eine reduzierte Merkfähigkeit. Viele Betroffene erzählen auch, dass sie reizbar geworden und schnell überfordert sind. Routineaufgaben, die früher in wenigen Minuten erledigt wurden, werden zur Herausforderung. E-Mails sind fehlerhaft, Erledigungen werden vergessen und man stößt schnell an seine Leistungsgrenzen.</p>
<p>Die Ursachen für „Brain Fog“ sind vielfältig. Neben einer Virusinfektion, können auch Nebenwirkungen von Medikamenten, ein hormonelles Ungleichgewicht, Ernährungsmangel, Schlafstörungen oder chronischer Stress die Ursache sein. Eine Vorstufe von „Brain Fog“ haben die meisten Menschen schon einmal nach einer schlaflosen Nacht oder einem Langestreckenflug erlebt. Man fühlt sich psychisch erschöpft, ist vergesslich und im Denken verlangsamt. Durch Corona ist die Zahl der Betroffenen deutlich angestiegen. Wenn man plötzlich den Alltag nicht mehr bewältigen kann, ist das erschreckend und viele Patienten sind besorgt, da die Ursachen für diese Störung noch unklar sind.</p>
<p>Dr. Sabina Brennan, Neurowissenschaftlerin und Professorin am Trinity College in Dublin, hat sich intensiv mit dem Thema „Brain Fog“ beschäftigt und empfiehlt zwei Möglichkeiten im Umgang mit dieser Störung. Das eine sind Strategien, um mit den Symptomen zurechtzukommen. Das andere sind dauerhafte Änderungen des Lebensstils, mit denen der Nebel im Gehirn langsam wieder verschwindet.</p>
<p>Eine wichtige Strategie ist die Vermeidung von Multitasking. Unser Gehirn ist fürs „Monotasking“ entwickelt. Das, was wir Multitasking nennen, ist eigentlich nur das schnelle Wechseln zwischen einzelnen Aufgaben. Dieses Hin- und Herschalten hat aber einen hohen Preis: Wir machen Fehler, und es dauert länger, als wenn wir jede Aufgabe einzeln erledigen. Eine andere Strategie ist das Entrümpeln, um Ablenkungen zu reduzieren. Schalten sie das Radio und den Fernseher aus, legen sie das Handy beiseite. Das Gehirn muss Milliarden Daten verarbeiten und versucht ständig die für uns gerade wichtigen Informationen zu filtern. Je mehr Reize zu filtern sind, desto mehr Energie benötigt das Gehirn. Nehmen Sie sich auch eine feste Zeit vor, in der sie über Probleme nachdenken und diese nach Möglichkeit lösen. Dadurch erreichen sie, dass diese Probleme sie nicht mehr bei der Erledigung anderen Aufgabe ablenken. Und wenn gar nichts zu gehen scheint, dann erledigen sie nur banale Dinge – das, wozu es den Kopf nicht braucht.</p>
<p>Neben diesen kurzfristigen Strategien, ist auch eine Veränderung des Lebensstils sinnvoll. Insbesondere der Umgang mit Stress ist wichtig. Stress und Schlaf sind eng miteinander verbunden. Wenn man chronisch gestresst ist, ist meistens auch der Schlaf gestört. Dies führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen wie beispielsweise Cortisol. Stress hindert das Vorderhirn daran unser Angstzentrum in der Amygdala zu hemmen. Dann wird aus rationalem Denken reflexives Handeln und wir erleben Angst in Situationen, in denen eigentlich kein Grund dazu besteht.</p>
<p>Zur Änderung des Lebensstils empfiehlt Dr. Brennan jede Woche ein Ritual einzuführen, das unserem Gehirn guttut. Woche eins dreht sich beispielsweise um Schlaf, Woche zwei widmet sich dem chronischen Stress. In der dritten Woche geht es um Bewegung für Körper und Gehirn und in der vierten um Ernährung.</p>
<p>Um beispielsweise den Schlaf effizienter zu machen, sollte man direkt nach dem Aufstehen Vorhänge, Jalousien oder Fensterläden öffnen. Wenn es noch Dunkel ist, schalten sie Lampen mit weißem Licht an. Tagsüber sollte man mindestens 30 Minuten draußen im Tageslicht verbringen. Ab 20 Uhr ist es sinnvoll, den Organismus auf Ruhe einzustellen und keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Aktivitäten mehr beginnen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man alle Geräte ausschalten, die blaues Licht aussenden und das Schlafzimmer wieder verdunkeln. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein sogenanntes Brain-Fog-Tagebuch zu führen, in das man alle Situationen, in denen man „Brain Fog“ erlebt hat, aufschreibt. Auf diese Weise hat man die Chance Ursachen für „Brain Fog“ aufzudecken. Wenn etwa regelmäßig nach einer Stunde Arbeit am Computer Brain-Fog-Symptome auftreten, wäre dies ein Hinweis, dass man zukünftig nach 30 – 40 Minuten eine Pause machen sollte.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neuropsychologie/brain-fog/">Brain Fog</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedächtnisstörungen</title>
		<link>https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neuropsychologie/gedaechtnisstoerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 14:46:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NEUROLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[NEUROPSYCHOLOGIE]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnisstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuropsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neurozentrum-arabellapark.de/?p=647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Gedächtnis spielt eine bedeutende Rolle in unserem Leben. Es beeinflusst unser Bewusstsein, und umgekehrt verändert unser Bewusstsein unsere Erinnerungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de/neuropsychologie/gedaechtnisstoerungen/">Gedächtnisstörungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.neurozentrum-arabellapark.de">Neurozentrum Arabellapark  - Ihre privatärztliche Facharztpraxis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto width_custom" style="--site-content-width:1024px;"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h1>Gedächtnisstörungen</h1>
<p><strong>Das Gedächtnis spielt eine bedeutende Rolle in unserem Leben.</strong></p>
<p>Es beeinflusst unser Bewusstsein, und umgekehrt verändert unser Bewusstsein unsere Erinnerungen. Ohne ein kontinuierliches Tag-zu-Tag-Gedächtnis würden wir in einem ständigen „Jetzt“ leben. Störungen der Lern- und Gedächtnisfunktionen können als Folge von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzung, Sauerstoffmangel im Gehirn, im Rahmen einer Demenz oder nach einer entzündlichen Erkrankung (z. B. Hirnhautentzündung) auftreten. Neuerdings werden Gedächtnisstörungen auch als Langzeitfolge nach einer COVID-19-Erkrankung beobachtet. Einer norwegischen Studie zufolge leiden ca. zehn Prozent der sogenannten Long-Covid-Patienten an Konzentrations- und Gedächtnisstörungen (2021; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2021.18717). In seltenen Fällen können Gedächtnisstörungen auch psychische Ursachen haben, wenn unser Bewusstsein etwa eine psychisch belastendende Erinnerung verdrängt.</p>
<p><strong>Eine Beeinträchtigung der Lern- und Merkfähigkeit liegt vor, wenn man Probleme hat, sich Informationen und Erlebtes einzuprägen, zu behalten oder sich wieder daran zu erinnern</strong></p>
<p>Es wird allerdings erst dann von einer Störung gesprochen, wenn sich das Gedächtnis durch die Krankheit wesentlich verschlechtert hat und es anderen auffällt. Im Alltag äußern sich Gedächtnisstörungen dadurch, dass man sich beispielsweise nicht mehr daran erinnern kann, wo man am Vortag war und was man erlebt hat und Gespräche, Zeitungsartikel oder Namen rasch vergisst. In schweren Fällen haben Betroffene auch Schwierigkeiten sich räumlich zu orientieren oder bekannte Personen wiederzuerkennen. Das Gedächtnis funktioniert leider nicht wie ein Muskel, der durch häufiges Üben trainiert werden kann. Deshalb ist es nicht sinnvoll, das Gedächtnis durch Auswendiglernen verbessern zu wollen. Es ist allerdings möglich, mit Hilfe von Gedächtnisstrategien, Informationen intensiver zu verarbeiten und dadurch besser zu speichern. Den Namen „Kulowski“ könnte man sich etwa durch die Visualisierung einer Kuh, die Ski läuft (aus Kulowski wird „Kuh läuft Ski“), einprägen, oder die Geheimzahl 2412 kann man sich gut merken, weil sie mit Heiligabend verknüpft werden kann. Der Einsatz solcher Merkstrategien führt dazu, dass neue Informationen durch die Einbeziehung zusätzlicher neuronaler Systeme wie dem bildhaften Gedächtnis (Ski laufende Kuh) oder durch die Verknüpfung mit bekannten Informationen (Heiligabend) besser gespeichert und abgerufen werden können. Nicht zuletzt ist es in der Regel ratsam, zusätzlich einen „externen“ Gedächtnisspeicher anzulegen. Dies kann das Smartphone sein, in das man seine Termine, Erledigungen, Adressen und vieles mehr einträgt, oder auch ein Notizbuch, in das man alles Wichtige in Stichworten notiert. In jedem Fall ist es sinnvoll, die individuell passenden Maßnahmen mit Hilfe einer Neuropsychologin oder eines Neuropsychologen festzulegen und einzuüben. Hier erfolgt auch eine umfassende Diagnostik der Gedächtnisstörung, die für eine Planung der Therapie unerlässlich ist.</p>
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